Wissen, was wirklich nicht jeder braucht….

mit dem Sie aber glänzen können !


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vor ca. 4.700 Millionen Jahren

Bildung solarer Nebel und der Protoplaneten


Vor ca. 4.600 Millionen Jahren

Entstehung der Erde, die durch radiogene Wärme und Meteoriteneinschläge noch teilweise geschmolzen ist,

Eisen sinkt in den Erdkern


Vor ca. 4.500 Millionen Jahren

Einschlag eines Himmelskörpers von der Größe des Mars; Kollisionsprodukte bilden den Mond


Vor ca. 4.450 Millionen Jahre

Anreicherung von Dampf und CO2 in der Atmosphäre durch Vulkanismus; Kometeneinschläge führen Wasser zu


vor ca. 4.400 Millionen Jahre

Kondensiertes Wasser bilden erste Ozeane


vor ca. 4.000 Millionen Jahre

Erstes Leben auf der Erde; einfache Bakterien bilden sich aus organischen Molekülen


vor ca. 3.800 Millionen Jahren

Die Photosynthse beginnt


vor ca. 3.500 Millionen Jahren

Bildung der der ersten Stromatolithen-Riffe


vor ca. 3.000 Millionen Jahren

Ende der geologischen Prozesse auf dem erkalteten Mond


vor ca. 2.900 Millionen Jahren

Durch Vulkanismus bilden sich Erzlagerstätten an der Erdoberfläche


Vor ca. 2.800 Millionen Jahre

Erste Kontinentkerne entstehen


vor ca. 2.500 Millionen Jahren

Bildung großer Lagerstätten von Eisenoxyd durch photosynthetisch erzeigten Sauerstoff


vor ca. 2.300 Millionen Jahren

Landteile vereinigen sich zum ersten Großkontinent


vor ca. 2.100 Millionen Jahren

Es entstehen einzellige Lebewesen und Pilze


vor ca. 1.800 Millionen Jahren

Erster freier Sauerstoff tritt in der Erdatmosphäre auf


von ca. 1.750 Millionen Jahren

Anaerobe Bakterien sterben aus, die übrigen Arten stellen sich auf Sauerstoffassimilation um oder überleben unter anaeroben Bedingungen


von ca. 1.500 Millionen Jahren

Der zweite Kontinent entsteht, erstmals Atmung und Photosynthese von Pflanzenzellen


vor ca. 1.300 Millionen Jahren

Erster komplexer vielzelliger Organismus


vor ca. 1.000 Millionen Jahren

Erste geschlechtliche Vermehrungen


vor ca. 950 Millionen Jahren

Erste Anzeichen für Eiszeiten


vor ca. 825 Millionen Jahren

es bilden sich Schwämme als wohl älteste Tierart


vor ca. 800 Millionen Jahren

Der dritte Kontinent entsteht


vor ca. 770 Millionen Jahren

Es gibt diverse Eiszeiten


vor ca. 670 Millionen Jahre

Tiere höherer Ordnung treten auf


vor ca. 650 Millionen Jahren

Gebirgsbildung, Entstehung von Gondwanaland


vor ca. 620 Millionen Jahren

Erste röhrenförmige Würmer mit primitiven Nervensystem entstehen


vor 570 Millionen Jahren

Kambrium, rasche Entfaltung es Lebens


vor ca. 550 Millionen Jahren

Erstes marines Massensterben


Vor ca. 510 Millionen Jahren

Ordovizium, erste Wirbeltiere entstehen


vor ca. 460 Millionen Jahren

Kollision Europas mit Nordamerika


vor ca. 450 Millionen Jahren

Der Südpol befindet sich dort, wo heute die Sahara liegt


vor ca. 440 Millionen Jahren

Silur, Eiszeiten, Massensterben


vor ca. 430 Millionen Jahren

Beginn er langen Warmzeit,

Bildung Korallenriffen und Kalkstein


vor ca. 425 Millionen Jahren

Erste Landlebewesen


vor ca. 410 Millionen Jahren

Devon


vor ca. 400 Millionen Jahren

Erste Lungenfisch


vor ca. 395 Millionen Jahren

Erste Landinsekten, Spinne, Tausendfüßler, Milben, Skorpione


vor ca. 370 Millionen Jahren

Marines Massensterben, möglicherweise durch Meteoriteneinschläge

entstandene Tsunamis zerstören Korallenriffe, erste Amphibien, erste Wälder


vor ca. 355 Millionen Jahren

Beginn des Karbon; das Klima wird kälter


vor ca. 350 Millionen Jahren

Euro-Amerika kollidiert mit Gondwanaland,

Beginn der variszischen und appalachischen Gebirgsbildung,

große Mengen Kohlendioxyd werden in Kalkstein gebunden


vor 340 Millionen Jahren

erste Reptilien


vor 320 Millionen Jahren

Beginn der 80 Millionen Jahre dauernden Kohlebildung in Sumpfwäldern


vor ca. 310 Millionen Jahren

Erste große Landreptilien


vor ca. 300 Millionen Jahren

Sibirien kollidiert mit Europa, Beginn des Perm


vor ca. 290 Millionen Jahren

Eiszeiten


vor ca. 275 Millionen Jahren

Schildkröten bilden sich als Spezies heraus, erste marine Reptilien


vor ca. 255 Millionen Jahren

Säugetierähnliche Reptilien werden die bedeutendsten Landreptilien


vor ca. 245 Millionen Jahren

großes Massensterben, 52% aller Tiergruppen sterben aus, Beginn der Trias


vor ca. 235 Millionen Jahren

Erste Dinosaurier, Blütenpflanzen und frischähnliche Reptilien auf dem Land, erste Ammoniten


vor ca. 225 Millionen Jahren

Erste große Pflanzen fressende Dinosaurier und Reptilien mit Flügeln


vor ca. 220 Millionen Jahren

Bildung des Großkontinents Pangäa


vor ca. 216 Millionen Jahren

Massensterben, Ende des großen Nichtsaurier-Reptilien, die ersten Säugetiere entstehen


vor ca. 210 Millionen Jahren

Beginn des Aufbrechens der Pangäa durch die Öffnung des Proatlantik


vor ca. 205 Millionen Jahren

Beginn des Jura, reich belebtes Meerwasser


vor ca. 170 Millionen Jahren

Höhepunkt der Bildung von Erdöl, Vulkanismus in Afrika, riesige Pflanzen fressende Dinosaurier


vor ca. 145 Millionen Jahren

Viele Ausrottungen auf dem Land in im Wasser


vor ca. 140 Millionen Jahren

Eurasien und Nordamerika lösen sich vom Subkontinent ab, Ozeanbildung am Äquator


vor ca. 135 Millionen Jahren

Beginn der Kreide


vor ca. 125 Millionen Jahre

Erste neuzeitliche Blütenpflanzen,

erste Beuteltiere, die vor dem Auseinanderbrachen der Kontinente

von Afrika nach Australien und in die Antarktis auswandern


vor ca. 114 Millionen Jahren

erste Saurier mit Plazenta bilden sich


vor ca. 100 Millionen Jahren

Indien löst sich von der Antarktis ab


vor ca. 95 Millionen Jahren

Marines Massensterben, erste Vorfahren der Primaten


vor ca. 90 Millionen Jahren

Warme tier- und pflanzenreiche Meere entstehen,

hoher Meeresspiegel, Bildung von Schreibkreide

in Süd-Ost-England und von Erdöl ( im Nahen Osten )


vor ca. 85 Millionen Jahren

Südamerika löst sich von Afrika ab


vor ca. 75 Millionen Jahren

erste Primaten, Tyrannosaurus entwickelt sich als bedeutender Fleischfresser


vor ca. 65 Millionen Jahren

Einschlag eines Riesenmeteoriten; Massensterben, die Dinosaurier sterben wieder aus,

Vulkanismus in Indien und Schottland; Beginn Teriär, häufige Umkehrung des Magnetfeldes


vor ca. 64 Millionen Jahren

häufige magnetische Feldumkehrung, sinkende Wasserspiegel, Abkühlung des Klimas


vor ca. 60 Millionen Jahren

Nordamerika und Europa brechen auseinander, Bildung der Rocky Mountains


vor ca. 55 Millionen Jahren

Neue Säugetiere wie Wale, Elefanten und Großkatzen kommen auf


vor ca. 50 Millionen Jahren

Die Antarktis löst sich von Nordamerika, weitere Abkühlung der Ozeane


vor ca. 45 Millionen Jahren

Indien kollidiert mit Eurasien, die Bildung des Himalaya beginnt


vor ca. 40 Millionen Jahren

Entstehung vieler neuer Arten von Säugetieren und Vögeln, primitive Saurier sterben aus


Vor ca. 35 Millionen Jahren

Europa und Afrika kollidieren, die Alpen bilden sich heraus


vor ca. 34 Millionen Jahre

Ende des Eozän, Temperaturschwankungen, marines Massensterben


vor ca. 30 Millionen Jahren

Einsetzen der zirkumpolaren antarktischen Ströme,

Ablösung Japans von Eurasien und Arabiens von Afrika,

starker Vulkanismus auf Indonesien und den Philippinen


vor ca. 24 Millionen Jahren

Ausbreitung der Gräser und folglich auch der Weidetiere


vor ca. 21 Millionen Jahren

Aufspaltung zwischen Affen und Menschenaffen

Höhepunkt der Kollision zwischen Afrika und Europa


vor ca. 16 Millionen Jahren

Erneute globale Klimaabkühlung


vor ca. 15 Millionen Jahren

Grosses Massensterben, Meteoriteneinschläge in Deutschland ( Nördlinger Ries),

sinkender Meeresspiegel, Klimaschwankungen


vor ca. 14 Millionen Jahren

Häufige Vulkantätigkeit. Bildung des ostantarktischen Eisschildes


vor ca. 10 Millionen Jahren

Höhepunkt der Alpenbildung durch die Kollision

der Afrikanischen Platte mit Europa


vor ca. 9 Millionen Jahren

Es bilden sich Geltscher auf der Nordhalbkugel


vor ca. 8 Millionen Jahren

Hebung von Nordamerika


vor ca. 6,6 Millionen Jahren

Bildung des westantarktischen Eisschildes Meeresspiegel sinkt um 40 Meter


vor ca. 6,3 Millionen Jahren

Austrocknung des Mittelmeeres


vor ca. 5,3 Millionen Jahren

Wiederauffüllung des Mittelmeeres durch große Wasserfälle bei Gibraltar


vor ca. 5 Millionen Jahren

Hebung des Himalayas; Aufspaltung zwischen Menschenaffen

und den Vorläufern des Menschen


vor ca. 4,5 Millionen Jahren

Anhebung der Anden


vor ca. 3,5 Millionen Jahren

Aufbrechen des Roten Meeres, Nord- und Südamerika erhalten eine Verbindung


vor ca. 3,2 Millionen Jahren

Beginn der jüngsten Eiszeit


vor ca. 1,9 Millionen Jahren

Der Homo erectus taucht auf


vor 1,6 Millionen Jahren

Der Mensch entdeckt das Feuer


vor ca. 1 Millionen Jahren

Blütezeit der großen Saurier, heftige Vulkanausbrüche


ca. 730.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung

Asteroideneinschlag in Australien, Massenstreben verschiedener Arten,

magnetische Feldumkehr


ca. 600.000 Jahre vor unserer Zeit

Der Homo Sapiens bildet sich heraus


ca. 400.000 vor unserer Zeitrechnung

Der Ausbruch eines Vulkans schuf die Pazifikinsel Niolam


ca. 150.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung

Entwicklung des Mammuts


Ca. 73.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung

Heftige Vulkanausbrüche in Indonesien; das Klima kühlt ab


Ca. 65.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung

Auf der Suche nach Trinkwasser dringen die Aborigines in das innere von Australien vor


Ca. 40.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung

Der moderne Mensch ( homo sapiens) erscheint


Ca. 34.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung

Der Neandertaler stirbt aus


Ca. 30.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung

Wahrscheinlich erste Besiedlung Süd-Amerikas über See


Ca. 20.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung

Die Buschmänner besiedeln den Süden Afrikas


Ca. 18.000 Jahre von unserer Zeitrechnung

Höhepunkt der Eiszeit


Ca. 14.000 von unserer Zeitrechnung

Beginnendes Tauwetter


Ca. 12.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung

Besiedlung Nord- und dann Süd-Amerikas

über die damalige Landverbindung der heutigen Behringstrasse


Ca. 10.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung

Beginn des Holozäns ( Jetztzeit )


Ca. 5.500 v. Chr.

Die Erdenge am Bosporus bricht und die „Sintflut“ ereignet sich ( wohl am Bosporus )


Ca. 2.580 v. Chr.

Fertigstellung der Cheops Pyramide


2.349 v. Chr.

War die Sintflut,…so meinte man jedenfalls in Kirchenkreisen bis ins 19. Jahrhundert,

#basierend auf den Berechnungen des Alten Testaments


Ca. 2.000 v .Chr.

gab es schon eine Wasserstrasse zwischen dem Roten Meer und dem Bittersee, der aber dann wieder versandete


21. April 753 v. Chr.

Sagenhafte Gründung Roms durch Romulus und Grundlage der römischen Zeitrechnung


612 v. Chr.

Minive, die letzte Hauptstadt Assyriens, wird zerstört


10. August 586 v. Chr.

Zerstörung des Ersten Tempels, den König Salomo im 10. Jahrhundert v.d.Z. mit einem angeschlossenen Palast-Komplex in Jerusalem errichten ließ


546 v. Chr.

wurde in China die Abschaffung aller Kriege beschlossen, über die Einzelheiten wolle man sich später einigen


18. Juli 378 v. Chr.

In der »Schlacht an der Allia«, einem Nebenfluss des Tiber im Norden von Rom, werden die Römer von den Galliern (=Kelten) vernichtend geschlagen


10. Juni 323 v .Chr.

Alexander der Große, König der Makedonen (seit 336 v.Chr.) stirbt in Babylon durch ein Fieber.


2. August 216 v. Chr.

In der »Schlacht bei Cannae« während des »Zweiten Punischen Krieges« (218-201 v.Chr.) erleidet die römische Armee die größte Niederlage ihrer Geschichte und wird von den zahlenmäßig unterlegenen Karthagern unter Hannibal (246-183 v.Chr.) geschlagen. 50.000 Römer werden in der Schlacht getötet


206 v. Chr.

Beginn der Han-Dynastie


224 v. Chr.

Wird der Koloss von Rhodos durch ein Erdbeben zerstört


19. Oktober 202 v. Chr.

In der „Schlacht bei Zama“ besiegt Publius Cornelius Scipio Africanus den Karthager Hannibal Barkas


120 v. Chr.

Wanderten die Teutonen und Kimbern von Norddeutschland nach Jütland aus


6. Oktober 105 v. Chr.

In zwei Schlachten bei Arausio (Orange, Provence) und an der Rhône wird das römische Heer von den Kimbern und Teutonen vernichtend geschlagen.


100 v. Chr.

Die Chinesen bauten die erste Hängebrücke


12. oder 13. Juli 100 v. Chr.

wird Julius Caesar geboren


15. Januar 69 v. Chr.

Der römische Kaiser Galba (Servius Sulpicius Galba, um 3 v.Chr.-69 n.Chr.) wird in Rom von Mitgliedern der Prätorianergarde ermordet.


5. April 56 v. Chr.

In den Verträgen von Lucca und Ravenna bestätigen Gaius Julius Caesar, Marcus Licinius Crassus und Gnaeus Pompeius das im Jahr 60 geschlossene Geheimbündnis, das Triumvirats (Dreimännerbund). Dieses „Erste Triumvirat“ ist gegen den Senat gerichtet.


6. Mai 53 v. Chr.

Die Römer werden in der „Schlacht bei Carrhae“ in Mesopotamien, eine der schlimmsten Niederlagen der römischen Armee, vernichtend von den Parthern unter dem Fürsten Suren geschlagen.


10. Januar 49 v. Chr.

Der römische Senat verlangt am 1. Januar 49 v.Chr. von dem Feldherrn Gaius Julius Caesar (100-44 v.Chr.), seine Truppen aufzulösen.


17. März 49 v. Chr.

verließ Pompeius verließ mit dem letzten Transport Brundisium und setzte nach Dyrrhachium über. Einen Tag später nahm Caesar Brundisium ein


1. August 47 v. Chr.

Gaius Julius Caesar (100-44 v.Chr.) besiegt Pharnakes bei Zela (Zile, Türkei). Pharnakes hatte Caesars langen Aufenthalt in Ägypten ausgenutzt und seit 48 von seinem Bosporanischen Reich aus die Rückeroberung der Gebiete seines Vates Mithradates VI. betrieben.

1. Januar 45 v. Chr.

Bei seinem Aufenthalt in Ägypten lernt Julius Caesar (100-44 v.Chr.) nicht nur die schöne Cleopatra (67-30 v.Chr.) kennen, sondern auch den ägyptischen Sonnenkalender


15. März 44 v. Chr.

Gaius Caius Julius Caesar, römischer Staatsmann und Autor wird von 60 Angehörigen erdolcht


7. Dezember 43 v. Chr.

Der römische Politiker, Rechtsanwalt und Philosoph Marcus Tullius Cicero fällt bei Caieta an der Küste Latiums einem Mordanschlag zum Opfer.



16. März 37. v. Chr.

Caligula, eigentlich Gaius Julius Caesar Germanicus, wird Kaiser vom Rom


2. September 31 v. Chr.

Die Flotte von Oktavian siegt in der „Seeschlacht bei Actium“ über die Streitkräfte von Marcus Antonius und Cleopatra VII., die nach Ägypten entkommen.



30 v. Chr.

Marcus Antonius und Cleopatra begehen Selbstmord.


7. April 30 v. Chr.

Jesus von Nazareth wird am 16. Nisan 3790 (Freitag, 7. April 30), auf Golgatha, einem Hügel vor den Stadttoren Jerusalems, von römischen Soldaten gekreuzigt.


12. August 30 v. Chr.

Die ägyptische Königin Cleopatra VII. begeht Selbstmord, angeblich durch einen Schlangenbiss. 48 v.Chr. hatte sie den römischen Feldherrn Gaius Julius Caesar (100-44 v.Chr.) um Hilfe ersucht (der wegen Verfolgung seines Gegners Pompeius nach Ägypten gelangt war)


21. September 19 v. Chr.

Der römische Dichter Vergil ( geb. 70 v.Chr.) stirbt in Brindisi


11 v. Chr.

In diesem Jahr gab es zum letzten Mal den 30. Februar


4 v. Chr.

Geburt von Jesus Christus


0

Das Jahr „ Null“ gab es nicht


19. August 14

Der erste römische Kaiser Augustus (Gaius Julius Caesar Oktavianus, 63 v.Chr.-14), stirbt in Nola bei Neapel.



7. April 30

Jesus von Nazareth wird zum Tode durch Kreuzigung verurteilt und hingerichtet


16. März 37

Todestag des Tiberius Caesar Augustus, zweiter römischer Kaiser, * 42 v. Chr. Vermutlich wird der auf Veranlassung seines Neffen Caligula erstickt


24. Januar 41

Der römische Kaiser Caligula (12-41) wird durch den Prätorianer-Oberst Cassius Chaerea ermordet. Damit ist die Schreckensherrschaft des unberechenbaren Tyrannen beendet.


13. Oktober 54

Nero (37-68) wird römischer Kaiser.


30. November 60

Der Apostel Andreas wird in Patras (Griechenland) an ein Kreuz mit schrägen Balken (Andreaskreuz) gefesselt und zu Tode gefoltert. Andreas war der Bruder von Simon Petrus, beide waren Fischer und Jünger von Jesus von Nazareth. Der Heilige Andreas ist der Patron Russlands, Griechenlands und Schottlands.


18. Juli 64

Rom steht in Flammen. Kaiser Nero (37-68), der in Verdacht steht, den Brand selbst gelegt zu haben, macht die Christen dafür verantwortlich und lässt sie verfolgen.


9. Juni 68

Mit dem Selbstmord des abgesetzten Kaisers Nero erhält endet die julisch-claudische Dynastie in Rom


1. Juli 69

Vespasian wird Kaiser von Rom


10. August 70

Titus Flavius (39-81), der Sohn des römischen Kaisers Vespasian, erobert Jerusalem nach mehrwöchiger Belagerung und lässt die Stadt plündern und zerstören, wobei auch das größte Heiligtum der Juden, der zweite Tempel, vernichtet wird.


24. August 79

Ausbruch des Vesuvs. Pompeji wird verschüttet. Ca. 5.000 Menschen sterben


80

Zur Einweihung des Kolosseums im Rom finden dort Seeschlachten statt


13. September 81

Nach dem Tod von Bruder Titus wird Domitian Kaiser von Rom


27. Oktober 97

Der 44-jährige Trajan wird in Rom vom kinderlosen Nerva adoptiert


11. August 117

Hadrian wird nach dem Tod Trajans neuer römischer Kaiser


10. Juli 138

Der römische Kaiser Hadrian Baiae in der Nähe von Neapel.

Seine Regierungszeit ist von reger Bautätigkeit geprägt, es entstehen Tempelbauten, Sport- und Theateranlagen.


7. März 161

Todestag von Antonius Pius, römischer Kaiser ( * 86 )


17. März 180

Mark Aurel ( *121 ), römischer Kaiser und Hauptvertreter der Stoa stirbt


4. Februar 211

Der römische Kaiser Septimius Severus stirbt während der seit dem Jahre 208 andauernden Kämpfe in Britannien.


212

Der römische Kaiser Caracalla lässt seinen Bruder und Mitkaiser Publius Septimius Geta ermorden und wird Alleinherrscher im Römischen Reich.


8. April 217

Caracalla ( als Markus Aurelius Antonius römischer Kaiser ) wird bei Carrhoe auf Betreiben seines Generalsgefährten Macrimus ermordet.


220

Ende der Han – Dynastie


14. Februar 269

Bischof Valentin, der spätere Heilige Valentin,

wird auf Befehl von Kaiser Claudius II. Gothicus im Rom enthauptet


1. Juli 251

Der römische Kaiser Gaius Messius Quintus Traianus Decius und sein Sohn Herennius sterben in der „Schlacht von Abrittus“ im heutigen Bulgarien gegen die Goten unter deren König Kniva.


10. August 258

In Rom stirbt der Erzdiakon des Papstes Sixtus II., Laurentius von Rom (um 230-258). Er gehört zu den am meisten verehrten Heiligen der Christenheit.


1. April 286

Der römische Soldatenkaiser Diokletian, geb. 245, teilt die Regierungsgewalt. Seinen Waffengefährten Maximianus setzt er als zweiten Augustus für die westliche Reichshälfte ein, er selbst übernimmt die Herrschaft der östlichen Hälfte.


3. September 301

Gründungdatum von San Marino, der damit der wohl älteste Staat der Erde ist.


4. Mai 304

Der römische Beamte Florian stirbt den Märtyrertod durch Ertränken


28. Oktober 312

In der »Schlacht an der Milvischen Brücke« besiegt Konstantin I. (der Große, um 280-337) seinen Rivalen Marcus Aurelius Valerius Maxentius (um 280-312) und wird damit zum alleinigen Herrscher im Westreich


315

gibt es im Rom 144 öffentliche Toiletten


20. Mai 325

Das Konzil von Nizäa beginnt. Die Auffassung der Gottesgleichheit Christ wird als

rechtmäßige Kirchliche Lehre durchgesetzt


11. Mai 330

Der römische Kaiser Konstantin I. (der Große, um 280-337) weiht die griechische Handelsstadt Byzanz zum „Neuen Rom“. Unter dem neuen Namen Konstantinopel wird sie die neue Hauptstadt des Römischen Reiches


25. Dezember 333

Der römische Kaiser Konstantin I. (der Große, um 280-337) ernennt seinen Sohn Constans (323-350) zum Mitregenten (Caesar) und festigt damit seine Herrschaft und die Dynastie seiner Familie



31. Dezember 335

In Rom stirbt Papst Silvester I., der Namensgeber für den letzten Tag des Jahres.

Silvester, geborener Römer, wurde am 31. Junauar 314 zum 34. Papst gewählt


18. Januar 350

Der römische Befehlshaber Flavius Magnus Magnentius lässt sich während eines Festmahls in Augustodunum (Autun) zum Kaiser ausrufen. Kaiser Constans flüchtet und wird kurz darauf von dem ihn verfolgenden Heerführer Gaiso ermordet.


356

Erste bekannte Siedlungen in Remagen


17. Juni 362

Die Christen des Römischen Reiches erhalten Lehrverbot


17. Januar 365

Der römische Kaiser Theodosius I. (der Große, Flavius Theodosius, 347-395) stirbt in Mailand und mit ihm der letzte gesamtrömische Herrscher. Das Römische Reich wird unter seinen Söhnen Honorius (384-423, Westen) und Arcadius (um 377-408, Osten) aufgeteilt.


21. Juli 365

Bei einem durch ein Seebeben verursachten Tsunami im östlichen Mittelmeer werden mehrere tausend Einwohner von Alexandria getötet. Die Stadt war im April 331 v.Chr. von Alxeander dem Großen gegründet worden.


2. Mai 373

In Alexandria stirbt der griechische Kirchenlehrer und Bischof von Alexandria seit 328,


22. Mai 337

Der römische Kaiser Konstantin I. (der Große, um 280-337) stirbt während der Vorbereitungen zu einem Feldzug gegen die Perser.


9. August 378

Der oströmische Kaiser Valens wird von den Westgoten in der Schlacht bei Adrianopel besiegt und getötet


1. Mai 381

Auf dem vom oströmischen Kaiser Theodosius I. (der Große, Flavius Theodosius, 347-395) eingerufenen 2. Ökumenischen Konzil (1. Konzil von Konstantinopel) in Konstantinopel wird die Errichtung der orthodoxen katholischen Staatskirche faktisch vollzogen.


4. Februar 384

Der letzte gesamtrömische Kaiser Theodosius I. siedelt die Westgoten als so genannte Förderaten in Thrakien

( eine östliche Balkanhalbinsel) an.


4. April 397

In Mailand stirbt der lateinische Kirchenlehrer Ambrosius (*339-397), Bischof von Mailand seit 374.


31. Dezember 406

Im Zuge der Völkerwanderung überqueren die Vandalen zusammen mit einer großen Gruppe von Alanen und Sueben den zugefrorenen Rhein. Von den Hunnen und Ostgoten aus dem Gebiet der späteren Slowakei und Schlesien vertrieben fallen sie in die römische Provinz Gallien ein.


24. August 410

Der Westgotenkönig Alarich (um 370-410) erobert Rom und lässt die Stadt von 30.000 Männern drei Tage lang plündern.


30. September 420

Der lateinische Kirchenvater Hieronymus ( um 347-420) stirbt in Bethlehem.


28. August 430

Augustinus (354-430), lateinischer Kirchenlehrer, Bischof von Hippo Regius (Nordafrika) seit 395/396 und Heiliger, stirbt während der Belagerung der Stadt Hippo Regius durch die Vandalen


27. November 450

Die weströmische Kaiserin Galla Placidia (um 390-450) stirbt in Rom


31. Oktober 475

Romulus »Augustulus« (»Kaiserlein«, um 461-nach 476) besteigt als letzter weströmischer Kaiser den Herrscherthron.


23. August 476

Die Absetzung des Kaisers Romulus Augustulus durch Odoaker, dem Führer germanischer Söldner, markiert das Ende des Weströmischen Reiches.


21. März 547

Benedikt von Nursia (Benedetto, um 480-547), der so genannte Vater des abendländischen Mönchwesens, stirbt auf dem Montecassino bei Cassino, wo er um 529 das Kloster Montecassino gegründet hatte - die Keimzelle des Benediktinerordens.


20. September 451

In der „Schlacht auf den katalaunischen Feldern“ (bei Troyes,Frankreich) besiegen die Römer und die Westgoten unter Flavius Aëtius und dem Westgotenkönig Theoderich die Hunnen und Ostgoten unter dem Hunnenkönig Attila (Etzel)


8. Oktober 451

In der Euphemia-Kirche in Chalcedon (Chalkedon) in Bithynien (Kleinasien) findet vom 8. Oktober bis zum 1. November 451 das „Konzil von Chalcedon“ unter Papst Leo I. statt.


21. September 454

Flavius Aëtius (um 395-454) wird in Rom von Kaiser Valentinian III. (419-455) eigenhändig getötet, weil dieser die Machtfülle des Feldherrn fürchtete


16. März 455

Der weströmische Kaiser Valentinian III. (419-455) wird von Anhängern des am 454 ermordeten Reichsherrn Flavius Aëtius (um 395-454) umgebracht.


2. Juni 455

Die Vandalen landen in Ostia, erobern Rom und Plündern die Stadt 2 Wochen lang


25. Januar 477

Geiserich , König der Vandalen und Alanen (seit 428), stirbt in Nordafrika, wo er nach Eroberung der dortigen römischen Provinz (ab 429) und der Stadt Karthago (439) das Vandalenreich gegründet hatte.


11. Mai 482

Justinian I., der Große, byzantinischer Kaiser wird geboren


5. Februar 506

Alarich II. (†507), der König der Westgoten, verkündet die „Lex Romana Visigothorum“. Es ist eines der wichtigsten Gesetzeswerke des frühen Mittelalters.


27. November 511

Der Merowinger Chlodwig I. (Clovis, 466-511), König der Franken, stirbt im Alter von 45 Jahren bei Paris.


30. August 526

Der ostgotische König Theoderich der Große (451-526), Begründer des Ostgotenreiches in Italien, stirbt in Ravenna Theoderich geht als Dietrich von Bern (das heutige Verona) in die Heldensage ein


27. Dezember 537

In Anwesenheit des byzantinischen Kaisers Justinian I. (um 482-565, Regierungszeit 527-565) wird in Konstantinopel (heute Istanbul) die Hagia Sophia (»Heilige Weisheit«) nach nur 5 Jahren Bauzeit eingeweiht


21. März 547

Benedikt von Nursia verstirbt, er gilt als der Begründer

des christlichen Mönchtums ( geb. um 480 )


28. Juni 572

Alboin, König der Langobarden wird auf Veranlassung seiner Frau Rosamunde ermordet (vermutlich vergiftet).


22. Februar 606

In Rom stirbt Sabinianus, Papst von 604 bis 606.


610

Erfindung des Brezels: ein französischer Mönch hatte beim Backen Teigstreifen übrig aus denen er Kinderärmchen mit gefalteten Händen buk,


16. Juli 622

Mit der Auswanderung Mohammeds von Mekka nach Medina beginnt die Islamische Zeitrechnung


20. September 622

Der Prophet Mohammed sucht Zuflucht in Jasrib, dem Hauptort einer Großoase, die nun den Namen „Medinet al-Nabi“ (Stadt des Propheten) erhält - Medina.


8. Juni 632

Todestag von Mohammed, der Prophet und Stifter des Islam stirbt in Medina ( geb. um 570 )


4. April 636

In Hispale (heute: Sevilla) stirbt der Kirchenlehrer und Bischof von Hispale, Isidor von Sevilla (Isidorus hispalensis, um 560-636), einer der Heiligen der katholischen Kirche.



19. Januar 639

Nach dem Tod des Merowingerkönigs Dagobert I., der das Frankenreich noch einmal geeinigt hat, übernimmt sein siebenjähriger Sohn Chlodwig II. (634-657) die Herrschaft in Neustrien und Burgund.


17. Juni 656

Kalif Othman aus der Dynastie der Omaijaden wird von aufständischen Landsleuten ermordet.


26. Juli 657

Die »Schlacht von Siffin« zwischen den Syrern unter Muawiya I. (603-680) und den Truppen von Kalif Ali ibn Abi Talib (um 588/599-661, Vetter und Schwiegersohn des Propheten Mohammed ) ist Auslöser für die endgültige Spaltung der islamischen Welt


24. Januar 661

Kalif Ali ibn Abi Talib (um 598-661), der Vetter und Schwiegersohn des Propheten Mohammed, erliegt den Folgen eines Attentats der Charidschiten


10. Oktober 680

Husain, 3. Imam der Schiiten, Enkel des Propheten Mohammed, fällt in der „Schlacht von Kerbela,“im heutigen Irak



18. Oktober 707

In Rom stirbt Papst Johannes VII.


19. Juli 711

Im Auftrag des nordafrikanischen Gouverneurs Musa Ibn Nusair setzt der Berber Tarik Ibn Sijad mit 7.000 Mann von Nordafrika auf das europäische Festland über und errichtet einen durch eine Festung gesicherten Brückenkopf. Den Ort der Landung nennt man »Gabal Tarik« (»Berg des Tarik«), Gibraltar


30. Mai 727

In Tervuren bei Brüssel stirbt der Missionar Hubertus (um 655-727), Bischof von Tongern-Maastricht.


25. Oktober 732

Das Heer unter dem dem fränkischen Hausmeier Karl Martell besiegt in der »Schlacht bei Tours und Poitiers« die aus Spanien nach Norden vordringenden Araber (die dort Mauren genannt werden) unter Abd ar-Rahman.


2. April 747

Geburtstag des späteren Karl der Große, fränkischer König ( gest. 814 )


5. Juni 754

Bei Dokkum in Friesland wird der englische Missionar und Kirchenreformer in Frankreich, Winfried ( Wynfreth) Bonifatius, der „Apostel der Deutschen“, erschlagen; geb. ca. 673


762

Der Name „Eifel“ wird in „ pago eflinse“ das erste Mal belegt


24. September 768

In Saint-Denis bei Paris stirbt Pippin III., der Jüngere (714/15-768), der erste fränkische König aus der Dynastie der Karolinger (seit 751).


763

Tibetische Truppen erobern die Hauptstadt Chinas in setzten dort einen Schatten – Kaiser ein


25. Dezember 785

Nach der vernichtenden Niederlage gegen die Franken unterwirft sich der Sachsenherzog Widukind der fränkischen Herrschaft unter Karl den Grossen und lässt sich in der Pfalz Attigny taufen


8. Juni 793

Wikinger überfallen das 635 gegründete Kloster Lindisfarne auf der Insel Holy Island an der Südküste von Wales.


Im. 9. Jahrhundert

..friert der Nil zu


25. Dezember 800

Der fränkische König Karl der Große (748-814) wird in Rom durch Papst Leo III. (†816) zum Kaiser gekrönt und zum christlichen Herrscher gesalbt. Karls Herrschaftsgebiet ist damit das »Imperium Romanum Christianum«, das Heilige Römische Reich


19. Mai 804

Todestag von Alkuin, auch Alhwin, Alchoin..latainisiert:

Albinus bei Beinamen Flaccus, Gelehrter und wichtigster Berater von Karl dem Großen * 735


8. Februar 806

Karl der Große (748-814) erlässt das Reichsteilungsgesetz, welches die Aufteilung des Fränkischen Reiches unter seinen Söhnen Pippin von Italien, Karl dem Jüngeren und Ludwig dem Frommen nach seinem Tod vorsieht. Durch den frühen Tod seiner Brüder wird Ludwig jedoch Alleinerbe.


28. Januar 814

Mit Karl I., dem Großen ( geb. 747), stirbt in Aachen der bedeutendste Herrscher des Mittelalters.


14. Februar 842

In den „Straßburger Eiden“ bestätigen der westfränkische König Karl der Kahle und der ostfränkische König Ludwig der Deutsche ihr Bündnis gegen Kaiser Lothar I.



29. September 855

Im Kloster Prüm in der Eifel stirbt der fränkisch-römische Kaiser Lothar I., der älteste Sohn von Kaiser Ludwig, dem Frommen


4. Februar 856

Der deutsche Erzbischof, Kirchenschriftsteller und Universalgelehrte Hrabanus Maurus stirbt in Mainz. Er gilt als einer der bedeutendsten Gelehrten im karolingischen Reich.


seit 875

ist In China der Gebrauch von Toilettenpapier belegt


28. August 876

Nach dem Tod von König Ludwig II. (der Deutsche, um 806-876) wird das Ostfrankenreich unter seinen Söhnen aufgeteilt: König Karlmann erhält Bayern und die südöstlichen Marken, König Ludwig der Jüngere erhält Mainfranken, Thüringen und Sachsen, König Karl der Dicke erhält Alamannien.


892

Die Normannen ziehen plündern und zerstörend durch die Eifel


2. Februar 892

Otto I., der Große, wird als erster deutscher Herrscher zum Kaiser gekrönt.


5. Juli 907

In der »Schlacht bei Pressburg« siegen die Magyaren (Ungarn) über das bayerische Heer unter Marktgraf Luitpold, der im Kampf fällt



2. Juli 936

In Memleben (Sachsen-Anhalt) stirbt der deutsche König Heinrich I. Er hatte 925 Lothringen erobert und 929 die Unteilbarkeit des Reiches verfügt.

7. August 936

Otto I. (912-973) wird in der Pfalzkapelle von Aachen zum deutschen König gekrönt. Er sichert und erweitert vor allem seinen Herrschaftsbereich im Osten. So unterwirft er noch 936 die Slawen


10. August 955

In der »Schlacht auf dem Lechfeld« bei Augsburg am Laurentius-Tag werden die Magyaren (Ungarn) von dem deutschen König Otto I. (912-973) besiegt. Im August besiegt er die Slawen an der Recknitz. Die Siege sind die Grundlage des Ottonischen Kaisertums.


02. Februar 962

König Otto I, der Große wird in Rom zum Kaiser gekrönt und ist damit Stifter des „ Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation“


14. April 972

Kaiser Otto II., seit 961 König des ostfränkischen Reiches, heirate in Rom die byzantinische Prinzessin Theophanu


7. Mai 973

Otto der Große, römisch-deutscher Kaiser stirbt ( geb. 912 )


25. Mai 992

Der Polanenfürst Mieszko I. ( geb. um 935) stirbt.


21. Mai 996

Otto III. wird von Papst Gregor III. zum Kaiser gekrönt


987

In Noyon wird Hugo Capet von Erzbischof Adalbert von Reims zum König von Franreich gekrönt. Damit endet die Herrschaft der Karolinger über das westfränkische Reich


23. April 997

Der Heilige Adalbert wird während der Missionierung des Preußenlandes von einem heidnischen Priester erschlagen


11. Jahrhundert….

in Britannien leben über 28 000 Sklaven


friert der Nil das 2. und bisher letzte Mal zu


in französischen Klöstern wird Tennis erfunden


1002

Kaiser Otto II. stirbt in Italien


6. Juni 1002

Herzog Heinrich von Bayern, Sohn Heinrich des Zänkers, wird in Mainz vom Erzbischof Willigis zum König Heinrich II. gekrönt


21. Juli 1002

Tod der Gisela von Burgund (um 950/960-1007), Herzogin von Bayern, Ehefrau von Heinrich II. dem Zänker (951-995) und Mutter von Kaiser Heinrich II. (»der Heilige«, 973/978-1024).


7. August 1002

Herzog Heinrich von Bayern wird in Aachen zum deutschen König gekrönt



27. Dezember 1005

Der Heilige Nilus von Rossano (Nilus der Jüngere, 910-1005), der Sohn nach Italien eingewanderter Griechen, stirbt in einem Kloster in der Nähe von Rom


18. Oktober 1016

In der Schlacht bei Ashingdon in Essex besiegt der dänische Königssohn Knut II., der Große vernichtend die Engländer unter König Edmund Ironside (um 989-1016) und setzt sich als König von England durch.


16. Juni 1025

Herzog Boleslaw I. Chrobry stirbt. Boleslaw I. ist Herzog von Polen und erster König von Polen von 1024-1025.



26. März 1027

Konrad II. wird vom Papst Johannes XIX in Rom zum Kaiser gekrönt und gründet die Salier-Dynastie


28. März 1037

Kaiser Konrad II. erlässt die „ Constitutio de feudis“ , die den Ministerialen ( ritterliche Dienstleute, unter anderem Verwalter des Reichsgutes und der Landesgüter ) die Erblichkeit ihrer Lehen zusichert


15. August 1038

In Esztergom stirbt Stephan I. der Heilige, ungarischer Großfürst und ungarischer König.



20. August 1038

Der am 15. August verstorbene erste ungarische König Stephan I. (István, 969-1038) wird bestattet. Stephan I. ist Landesapostel und Schutzpatron Ungarns. Sein Übertritt zum Christentum und seine Krönung zum ersten ungarischen König im Jahre 1000 war der Beginn der christlichen Monarchie in Ungarn. Der 20. August ist ein ungarischer Nationalfeiertag (St. Stephanstag).


16. Juli 1054

Papst Leo IV. bannt den Patriarchen von Konstantinopel. Dieser Konflikt gilt als Beginn der Kirchenspaltung


5. Oktober 1056

Heinrich III., Herrscher von Bayern seit 1027, deutscher König seit 1028,römisch-deutscher Kaiser seit 1046, stirbt in der Pfalz Bodfeld im Harz.


28. Juli 1057

In Arezzo stirbt Papst Viktor II. (Victor II., Gebhard Graf von Dollnstein-Hirschberg, um 1018-1057), der fünfte deutsche Papst.


15. August 1057

Todestag von McBeth, schottischer König. Er fällt in der »Schlacht von Luphanan« gegen den späteren schottischen König Malcolm III.


5. Januar 1066

Eduard der Bekenner (Edward the Confessor, um 1003-1066), König von England seit 1042,

stirbt im von ihm selbst gegründeten Westminster in London.


28. September 1066

Wilhelm der Eroberer, Herzog der Normandie, landet mit einer Invasionsflotte in Südengland.


14. Oktober 1066

In der Schlacht bei Hastings besiegt Wilhelm der Eroberer den englischen König Harold II., der in der Schlacht verstirbt

26. August 1071

In der »Schlacht von Manzikert« in Ostanatolien besiegen die türkischen Seldschuken unter Sultan Alp Arslan (Mohammed Ibn Daud, um 1030-1072) den byzantinischen Kaiser Romanos IV,. Diogenes (†1071), der in Gefangenschaft gerät


14. Februar 1076

Im „Ivestiturstreit“um die Vormachtstellung von Kirche oder Staat belegt Papst Gregor VII. den römisch-deutschen König Heinrich IV. mit dem Kirchenbann.


15. März 1077

Die deutsche Fürstenopposition gegen König Heinrich IV

wählt Herzog Rudolf von Schwaben zum Gegenkönig


28. Januar 1077

Der „Gang nach Canossa“ - der römisch-deutsche König Heinrich IV. erreicht durch seine 3tägige Buße der norditalienischen Burg Canossa die Aufhebung des Kirchenbanns von Papst Gregor VII.


17. Mai 1050

In Italien stirbt der Benediktinermönch und Musiktheoretiker Guido von Arezzo (um 992-1050).



25. Dezember 1066

Wilhelm der Eroberer (1027/28-1087) wird in der Westminster Abbey in London zum englischen König gekrönt. Er verspricht »seine Untertanen so gut zu regieren, wie der beste König vor ihm«.


1094

Die Gondeln Venedigs werden in der Stadtchronik erstmals erwähnt


29. Juli 1095

Der ungarische König Ladislaus I. der Heilige stirbt in Nitra (Nyitra, Westslowakei). Seit 1077 König von Ungarn verband er Kroatien und Ungarn in Personalunion und unterstützte Papst Gregor VII. im Investiturstreit.


27. November 1095

Papst Urban II. (um 1040-1099) ruft auf dem Konzil von Clermont-Ferrand (Frankreich) zum Kreuzzug gegen die Seldschuken (einer türkischen Fürstendynastie) zum Schutz des »Heiligen Grabes« in Jerusalem auf. Die Seldschuken hatten Jerusalem 1071 erobert und behindern den stetig wachsenden Strom christlicher Pilger


15. Juli 1099

Nach 4-wöchriger Belagerung wird Jerusalem vom Heer des Ersten Kreuzzuges unter Gottfried von Bouillon

erobert und fast die gesamte Bevölkerung der Stadt getötet


12. Jahrhundert


es wird bereits Fußball gespielt


18. Juli 1100

Der Kreuzfahrer Gottfried von Bouillon, stirbt in Jerusalem an einer Seuche


16. Juni 1106

In Meißen (Sachsen) stirbt der Bischof von Meißen, Benno (um 1010-1106).


7. August 1106

In Lüttich stirbt Heinrich IV. (1050-1106), König des Heiligen Römisches Reiches seit 1056, Kaiser des Heiligen Römisches Reiches 1084-1105. Unter seiner Herrschaft hatte der Investiturstreit seinen Höhepunkt erreicht


7. März 1111

Der Kreuzfahrer Bohemund von Tarent, Anführer des Ersten Kreuzzuges, stirbt in Apulien.


13. Januar 1118

Mutmaßliche Gründung des Templerordens (13. Januar 1118 oder 1119) durch den aus der Champagne stammenden Hugo von Payens

2. April 1118

In El Arisch stirbt Balduin I., erster König von Jerusalem, einer der Anführer des ersten Kreuzzuges, an einer Fischvergiftung.


15. August 1118

Der byzantinische Kaiser (seit 1081) Alexios I. Komnenos (1048-1118) stirbt in Konstantinopel. Unter seiner Herrschaft erlangt das niedergehende byzantinische Reich eine Stabilisierung und seine letzte große Blütezeit


1120

In China wird das Kartenspiel erfunden


23. September 1122

Das Wormser Konkordat beendet den Investiturstreit.

Ab sofort werden Bischöfe nicht mehr vom Kaiser, sondern vom Papst aus ernannt



21. August 1131

Der Kreuzfahrer Balduin II., König von Jerusalem (1118-1131) stirbt


28. Oktober 1138

Tod des polnischen Herzogs Boleslaw III. Krzywousty (1086-1138). Polen wird unter seinen vier Söhnen aufgeteilt und zerfällt dadurch in mehrere unabhängige, sich gegenseitig bekämpfende Piastenfürstentümer.


25. Juli 1139

Der portugiesische Graf Alfons I. Henriques (Alfons-Heinrich, der Eroberer, 1110-1185), Sohn von Heinrich, dem Grafen von Burgund (†1112), wird nach seinem großen Sieg über die Mauren bei Ourique zum König ausgerufen und errichtet den neuen Staat Portugal


22. April 1142

Der französische Theologe, Philosoph und Musiker Pierre Abélard, geb. 1079, stirbt im Kloster St. Marcel.


24. Dezember 1144

Die türkischen Seldschuken unter Imad ad-Din Zengi (1087-1146) erobern das christliche Fürstentum Edessa (die Hauptstadt des Kreuzfahrerstaates Edessa). Das is der Beginn des 2. Kreuzzuges


25. Oktober 1147

In der zweiten „Schlacht von Doryläum“ während des Zweiten Kreuzzuges wird der deutsche König Konrad III. (1093-1152) von den islamischen Truppen vernichtend geschlagen


4. März 1152

Friedrich I Barbarossa ( Rotbart ) wird in Frankfurt/Main von deutschen Fürsten zum deutschen König gewählt


9. März 1152

Nach dem Tod des deutschen Königs Konrad III. wird sein Neffe, der Staufer Friedrich I. Barbarossa, am 4. März 1152 in Frankfurt am Main zum römisch-deutschen König gewählt und am 9. März 1152 in der Pfalzkapelle zu Aachen gekrönt.


18. Mai 1152

Heirat des späteren englischen Königs Heinrich II. Plantagenet (1133-1189) mit Eleonore (um 1122-1204), der Tochter des Herzogs Wilhelm von Aquitanien-Poitou und Erbin großer Teile von Südfrankreich.


20. August 1153

In Clairvaux bei Troyes stirbt der Abt, Kreuzzugsprediger und Mystiker Bernhard von Clairvaux (um 1090-1153), einer der bedeutendsten Mönche des Zisterzienserordens. Bernhard wird 1174 heilig gesprochen, 1830 erfolgt seine Ernennung zum Kirchenlehrer.

2. Oktober 1187

Sultan Saladin erobert mit seinem Heer Jerusalem und beendet damit die seit 1099 dauernde christliche Herrschaft.


18. Juni 1155

Der Staufer Friedrich I. Barbarossa (Rotbart, 1122-1190) wird von Papst Hadrian IV. zum römisch-deutschen Kaiser gekrönt.


17. Juni 1156

Der römisch-deutsche König und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, Friedrich I. »Barbarossa« (1122-1190), heiratet in Würzburg (in zweiter Ehe) Beatrix von Burgund (1145-1184), wodurch Friedrich I. den Titel eines Grafen von Burgund erhält.


8. September 1157

Geburtstag des späteren König Richard I. ( Richard Löwenherz), von König von England von

1189-1199, gest. 1199


11. Juni 1157

Albrecht der Bär (um 1100-1170), Markgraf der Nordmark, erobert die Burg Brandenburg zurück.


April 1167

Die Stadt Salzburg wird einen Brand verstört


29. Dezember 1170

Thomas Becket (1118-1170), Erzbischof von Canterbury, wird von vier Vertrauten des englischen Königs Heinrich II. (1154-1189) vor dem Altar der Kathedrale von Canterbury ermordet


9. August 1173

Nach Plänen des Dom-Architekten Bonanno Pisano beginnen auf der »Piazza dei Miracoli« (Platz der Wunder) in Pisa die Bauarbeiten am dem Glockenturm, der heute als der »Schiefe Turm« (»Di Pisa Torre Pendente«) weltberühmt ist


2. Oktober 1187

Der Ägyptische Sultan Saladin erobert Jerusalem


9. Juni 1190

Auf dem 3. Kreuzzug stirbt Kaiser Friedrich I, Barbarossa, in Anatolien. Er ertrinkt im Selph-Fluß


1. Juli 1097

In der ersten Schlacht von Doryläum im heutigen Anatolien besiegen die Kreuzfahrer unter Bohemund von Tarent, Gottfried von Bouillon und Adhémar de Monteuil u.a. die Seldschuken unter Sultan Kilij Arslan I.


21. August 1192

In Japan beginnt die Herrschaft der Shogune, die bis 1867 dauert


2. September 1192

Mit dem Waffenstillstand zwischen dem englischen König Richard Löwendherz und dem ägyptischen

Sultan endet der dritte Kreuzzug


4. März 1193

Der kurdisch-stämmige Sultan Saladin stirbt am 3. oder 4. März 1193 in Damaskus.


4. Februar 1194

Der englische König Richard Löwenherz wird nach der Zahlung eines Lösegeldes von etwa 100.000 Mark Silber aus der Festung Tribur entlassen, in der von dem römisch-deutschen König Heinrich VI. seit 1192 gefangen gehalten wurde.


6. April 1199

Der englische König Richard I. Löwenherz (1157-1199) stirbt während der Belagerung der Burg Chalus (im Limousin) an einer infizierten Verwundung.



Um 1200

Wird Neuseeland von Polynesischen Seefahrern entdeckt


17. Juli 1203

Nach der Eroberung von Konstantinopel (Istanbul) während des Vierten Kreuzzuges gelangen der gestürzte Kaiser Issak II. Angelos († 1204) und sein Sohn Alexios IV. von Byzanz, ein Schwager des deutschen Königs Philipp von Schwaben) auf den Thron


31. März 1204

Mit Eleonore von Aquitanien (um 1122-1204) stirbt im Kloster Fontevrault, eine der interessantesten Frauengestalten des Mittelalters.


13. April 1204

Kreuzritter plündern Konstantinopel, etwa 21.000 Griechen werden ermordet


16. Mai 1204

In der „Hagia Sophia“ wird Balduin I. von Flandern und Hennegau (1171-1206) als erster „lateinischer Kaiser“ zum neuen Herrscher gekrönt.


30. März 1207

In Palermo bricht nach der Ostervesper der Aufstand gegen Karl I. von Anjou, Sohn von Ludwig VIII. von Frankreich, aus. Dieser Aufstand wird später die „Sizilianische Vesper“ genannt.


27. Juli 1214

In der »Schlacht bei Bouvines« (Flandern) besiegen die Franzosen unter König Philipp II. August die verbündeten englischen, welfischen und flandrischen Truppen unter dem deutschen König Otto IV.



15. Juni 1215

Der englische König Johann Ohneland unterzeichnet die Magna Charta und

begründet damit die Tradition des britischen Parlaments


23. Juli 1215

Friedrich II. wird in Aachen zum zweiten Mal zum deutschen König gekrönt. Damit erlangt das Geschlecht der Staufer erneut die Herrschaft im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation.


30. November 1215

Im römischen Lateranpalast - bis 1308 Amtssitz der Päpste - wird die Schlusssitzung des IV. Laterankonzils abgehalten. Das Konzil findet auf Einladung von Papst Innozenz III. (1161-1216) statt.


1. Juli 1217

König Andreas II. von Ungarn und Herzog Leopold VI. von Österreich brechen von Split aus zum Fünften Kreuzzug auf, zu dem Papst Innozenz III. auf dem Laterankonzil im November 1215 aufgerufen hatte.


22. November 1220

Friedrich II. wird in Rom von Papst Honorius III. zum Kaiser gekrönt



2. Oktober 1226

In Assisi stirbt der Gründer des Fransikanerordens, Franz von Assisi (Franziskus, eigentlich Giovanni Bernadone, 1181/1182-1226).



22. Juli 1227

In der Schlacht bei Bornhöved siegen die norddeutschen Fürsten sowie die Städte Hamburg und Lübeck über das dänische Heer von König Waldemar II. und beenden damit die dänische Expansion im Ostseeraum. Waldemar, der seine Herrschaft 1219-1220 bis nach Estland ausgedehnt hatte, verliert durch seine Niederlage fast alle eroberten Gebiete.


18. August 1227

Der Mongolenführer Dschingis Khan verstirbt in Ningsia/ China


18. März 1229

Der römisch-deutsche Kaiser Friedrich II. (1194-1250) krönt sich selbst zum König von Jerusalem



20. April 1223

Mit einer Bulle an Konrad von Marburg (um 1180/90-1233), den päpstlichen Inquisitor von Deutschland, befiehlt Papst Gregor IX. (um 1167-1241) die Hexenverfolgung und setzt ein ständiges Tribunal ein.



27. Mai 1234

Der Bremer Erzbischof Gerhard II. geht militärisch gegen die aufständischen Stedinger Bauern vor, da diese sich weigern, Abgaben zu leisten



1235

Beschluss der Mongolen über die Eroberung Europas.


30. Mai 1232

Schon 352 Tage nach seinem Tod am 13. 6. 1231 wird Antonius von Padua,

erster Lehrer des Franziskanerordens, heilig gesprochen



20. April 1233

Mit einer Bulle an Konrad von Marburg, den päpstlichen Inquisitor von Deutschland, befiehlt Papst Gregor IX. die Hexenverfolgung und setzt ein ständiges Tribunal ein.


31. Januar 1234

Das mongolische Heer des Großkhans Ögedei beginnt mit dem Angriff auf das Dschurdschen- bzw. Chin-Reich und erobert es innerhalb eines Monats.


27. Oktober 1237

Cölln, die Schwesterstadt des alten Berlin auf der südlichen Spreeinsel, wird erstmals urkundlich erwähnt. Dieser Tag gilt als die Geburtsstunde Berlins


1240

Warnte Kaiser Friedrich II den englischen König in einem Brief davor, dass die Mongolen überall Spione hätten



9. April 1241

In der Schlacht bei Wahlstatt werden das deutsch-polnische Ritterheer unter Herzog Heinrich II. von Niederschlesien, der in der Schlacht fällt, von den Mongolen unter Batu Khan geschlagen.


11. April 1241

Die Mongolen unter Batu Khan (um 1205-1256) besiegen den ungarischen König Bela IV. (1206-1270) in der »Schlacht an der Theiß« bei der Brücke von Mohi. Die mongolischen Verbände ziehen verwüstend und mordend durch Ungarn und dringen bis Kroatien und an die Adria vor.


5. April 1242

Alexander Newskij, Fürst von Nowgorod (1236-1263), Großfürst von Wladimir (1252-1263), Heerführer Nowgorods, schlägt den Deutschen Orden in der Schlacht auf dem zugefrorenen Peipussee vernichtend und beendet damit die Versuche der Ordensritter, weiter nach Osten zu expandieren.


23. August 1244

Jerusalem wird von choresmischen Türken (Tataren) im Auftrag des ägyptischen Sultans as-Salih Ayyub erobert und fällt unter die Herrschaft der Moslems. Dies bedeutet das Ende des Königreichs Jerusalem der Kreuzritter, Jerusalem wird nie wieder zurückgewonnen.


17. Oktober 1244

Sultan as-Salih Ayyub von Ägypten besiegt bei Gaza ein Heer der Kreuzfahrerstaaten.


24. Juni 1245

Auf dem „Ersten Konzil von Lyon“ beauftragt Papst Innozenz IV. den Franziskaner Johannes de Plano Carpini mit einer Gesandtschaft zum mongolischen Großkhan.


15. August 1248

Der Grundstein für den Kölner Dom wird gelegt durch den Kölner Erzbischof Konrad von Hochstaden


5. Juni 1249

Der französische König Ludwig IX. der Heilige (1214-1270) landet während des Sechsten Kreuzzuges in Ägypten und erobert Dumiette (heute: Dumyat).


2. Mai 1250

Nach der Ermordung des letzten Aijubiden-Sultans Thuran Schah im Jahre 1249 übernehmen die Mamluken (Mamelucken) die Macht in Ägypten.


1. August 1252

Der italienische Franziskaner Johannes de Plano Carpini (um 1185-1252) stirbt in Bar (Montenegro). Er ist der erste bekannte Westeuropäer, der Zentralasien besucht


11. August 1253

Papst Urban IV. führt das Fronleichnamsfest als Fest für die gesamte Kirche an. Es wird jeweils am zweiten Donnerstag nach Pfingsten gefeiert


27. Dezember 1253

Der Franziskaner und Forschungsreisende Wilhelm von Rubruk und seine Begleiter erreichen nach einer abenteuerlichen und beschwerlichen Reise durch Zentralasien das Lager von Großkhan Möngke in der Nähe von Karakorum


6. Januar 1256

Die deutsche Mystikerin und Heilige Gertrud von Helfta (Gertrud die Große) wird in Thüringen geboren.


13. Januar 1257

Richard von Cornwall, der Schwager von Kaiser Friedrich II. und Bruder des englischen Königs Heinrich III., wird zum König des Heiligen Römischen Reiches gewählt.


10. Februar 1258

Die Mongolen unter dem Fürsten und Feldherrn Hulagu Ilchan, erobern und zerstören Bagdad.


3. September 1260

In der Schlacht von Ain Djalu besiegen die Mamluken unter Baibars die Mongolen unter General Kitbuqa.


25. Juli 1261

Kaiser Michael VIII. Palaiologus, seit 1258 Kaiser von Nikaia (Nicäa), kann Konstantinopel (Istanbul) kampflos erobern. Balduin II. flieht. Damit endet das 1204 gegründete Lateinische Kaiserreich.


29. Oktober 1268

Konradin, Herzog von Schwaben, der Sohn König Konrads IV. und seit 1254 Titularkönig von Deutschland, Sizilien und Jerusalem, wird auf dem Marktplatz von Neapel als Verräter enthauptet. Mit ihm stirbt der letzte Staufer.


25. August 1270

Der französische König Ludwig IX. verstirbt auf dem 7. Kreuzzug. Sein Tod markiert das Ende der Kreuzzüge


7. März 1274

Der italienische Philosoph, Theologe und Kirchenlehrer Thomas von Aquin, stirbt in der Abtei Fossanova


30. März 1282

Während der so genannten „Sizilianischen Vesper“ am Ostermontag des Jahres 1282 beginnt der Aufstand der sizilianischen Opposition gegen Karl von Anjou


27. Dezember 1282

Sieg des römisch-deutschen Kaisers Rudolf I. über König Ottokar II. von Böhmen auf dem Marchfeld. Rudolf belehnt seine Söhne mit Österreich, der Steiermark und Krain - dies ist der Grundstein für die territoriale Macht der Habsburger.


25. April 1284

Eduard II., späterer König von England und Wales, wird geboren ( gest. 1327 )


26. Juni 1284

Der Sage nach kehrt der von den Bürgern von Hameln um sein Geld geprellte „Rattenfänger“ in Jägerkleidung in die Stadt zurück, und lockt mit Melodien, die er seiner Flöte entlockt, etwa 130 Kinder an.


19. März 1286

Alexander III ( auch Alexander der Glorreiche ), schottischer König, verstirbt (* 1241 )


18. Mai 1291

Die Mamluken unter Sultan Al-Ashraf Khalil erobern die Festung Akkon, die letzte Bastion der Kreuzfahrer. Palästina wird daraufhin kampflos geräumt


1. August 1291

Die Talgemeinden Uri, Schwyz und Unterwalden bilden einen Bund zur Abwehr der habsburgischen Territorialinteressen. Sie verpflichten sich zur Erhaltung des Landesfriedens, setzen Schiedsgerichte für Streitigkeiten ein und lehnen fremde Gerichte ab. Der Bund gilt später als Gründungsakt der »Schweizerischen Eidgenossenschaft«.


18. Februar 1294

In Peking stirbt der Mongolenherrscher und Kaiser von China, Kublai Khan.

14. Jahrhundert

Damen trugen ihr Korsett über der Kleidung


23. August 1305

Der schottische Freiheitskämpfer William Wallace wird in London hingerichtet.


11. Oktober 1305

Otto III., Herzog von Niederbayern, wird in Stuhlweißenburg/ Ungarn als Belas V. zum König von Ungarn gekrönt.


25. März 1306

Der Freiheitskämpfer Robert Bruce wird in Scone/ Schottland als Robert I. zum König der Schotten gekrönt.


4. August 1306

Der böhmische König Wenzel III. wird während der Vorbereitung eines Feldzugs nach Polen von dem thüringischen Ritter Konrad von Bodenstein ermordet. Mit ihm erlischt die Dynastie der Premysliden.


18. Januar 1307

König Albrecht I., römisch-deutscher König seit 1298, belehnt seinen Sohn Rudolf mit Böhmen. Damit ist das reichste Kurland in den Händen der Habsburger.


13. Oktober 1307

König Philipp IV. von Frankreich lässt alle Mitglieder des Templerordens festnehmen und das Vermögen

des Ordens einziehen.


22. März 1312

Papst Klemens V. hebt während des Konzils zu Vienne den Templerorden wegen Ketzerei und Nutzlosigkeit auf



29. Juni 1312

König Heinrich VII. lässt sich in Rom zum Kaiser krönen



18. März 1314

Jaques de Molay (um 1243-1314), der letzte Großmeister des Templerordens, wird in Paris auf dem Scheiterhaufen verbrannt.


23. Juni 1314

In der „Schlacht von Bannockburn“ siegen die Schotten unter König Robert I. über die zahlenmäßig überlegenen Engländer unter Eduard II. und erreichen die Unabhängigkeit von England.


8. Januar 1324

In Venedig stirbt der italienische Kaufmann und Reisende Marco Polo. Zusammen mit seinem Vater Niccolò und seinem Onkel Matteo brach er 1271 zu einer Reise nach China auf.



16. August 1327

In Montpellier stirbt der Franziskaner und Pilger Rochus von Montpellier. Der heilige Rochus ist im katholischen Glauben der Nothelfer gegen die Pest.


2. März 1333

Tod des polnischen Königs Wladyslaw I. Lokietek, der Ellenlange



17. Januar 1328

Der Wittelsbacher König Ludwig der Bayer (auch Ludwig IV., 1281/1282-1347) lässt sich „im Namen des Volkes von Rom“ zum Römisch-deutschen Kaiser krönen.


24. Mai 1337

König Philipp VI. von Frankreich entzieht dem englischen König Eduard das Lehen für das Herzogtum Guyenne und löst damit den „Hunderjährigen Krieg“ (1337-1453) zwischen England und Frankreich aus.


24. Juni 1340

König Philipp VI. von Frankreich erleidet in der „Seeschlacht bei Sluys“ eine schwere Niederlage gegen König Eduard III. von England


16. April 1346

Annahme des Kaisertitels durch Stephan Dusan (1331-1355). Damit erreicht das Serbische Großreich den Höhepunkt seiner Macht.


26. August 1346

In der »Schlacht bei Crécy« besiegen die Engländer unter König Eduard III. (1312-1377) die zahlenmäßig überlegenen Franzosen unter König Philipp VI. (1293-1350)


11. Juli 1346

Der Luxemburger Karl IV. wird im Reich zum neuen König gewählt, kann sich jedoch erst nach dem Tod von Ludwig dem Bayern durchsetzen.


20. Mai 1347

Cola di Rienzo vertreibt als Volkstribun die Oberhäupter der Adelspartei aus Rom und verkündet die Republik

( am 15.12.1347 muss er fliehen )


2. Juni 1352

Bund mit Zürich und den Kantonen Uri, Schwyz, Unterwalden und Luzern


27. Juni 1352

Die Stadt Zug ( Zentralschweiz ) tritt dem Bund der Eidgenossen bei


10. Januar 1356

Die „Goldene Bulle“ wird als Reichsgrundgesetz Kaiser Karls IV in lateinischer Sprache verfasst und regelt die Privilegien der 7 Kurfürsten. Bis 1806 ist diese Bulle das wichtigste „Grundgesetz“ des „Heiligen Reiches Deutscher Nation“


18. Oktober 1356

Bei dem großen Erdbeben von Basel, dem bislang verheerendsten Erdbeben nördlich der Alpen, werden etwa 300 Menschen getötet. Das Beben erreicht vermutlich eine Stärke von 6,5 auf der Richter-Skala.


9. Juli 1357

Grundsteinlegung der Prager Karls-Brücke durch König Karl IV, den späteren Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation.


Ca. 1360

Die größten Vögel aller Zeiten, die Moas, werden in Neuseeland ausgerottet


12. Mai 1364

Die Stadt Krakau, der östliche Vorposten des katholischen Europas, erhält eine Universität


22. April 1370

Grundsteinlegung zum Bau der „Bastille Saint-Antoine“ in Paris ( fertigstellung um 1383).


11. Mai 1370

Mit dem Tod von Kasimir III., dem Großen (poln. Kazimierz Wielki, 1310-1370), König von Polen 1333-1370, erlischt das erste polnische Königsgeschlecht der Piasten.


24. Mai 1370

Der Frieden von Stralsund mit Dänemark festigt die Vorherrschaft der Hanse-Kaufleute über den Ostseeraum


22. Februar 1371

Robert Stewart wird als Robert II. König von Schottland. Er begründet das Herrscherhaus Stuart, das bis 1688 alle schottischen Könige stellt.


18. Juli 1374

In Arquà stirbt Francesco Petrarca, der Begründer des Humanismus und einer der größten Lyriker Italiens


8. Juni 1376

In London stirbt Edward von Woodstock ( geb. 1330 ). In seiner schwarzen Rüstung erzielte der englische Thronfolger im Hunderjährigen Krieg (1337-1453) spektakuläre Erfolge gegen die Franzosen


1377

Papst Gregor IX verlegt die päpstliche Residenz wieder nach Rom


30. Juni 1377

Grundsteinlegung des Ulmer Münsters


8. April 1378

Urban VI wird in Rom vom Papst gewählt. Im September des gleichen Jahres kommt es zur Wahl eines Gegenpapstes und somit zu Spaltung der Kirche.


29. April 1380

Die Heilige Katharine von Siena, italienische Mystikerin und Kirchenlehrerin verstirbt ( geb. 1347 )


31. Dezember 1384

Der englische Philosoph, Theologe und Reformer John Wyclif stirbt in Lutterworth (Leicestershire).


9. Juli 1386

In der »Schlacht bei Sempach« (Kanton Luzern) besiegen die mit den rheinischen und schwäbischen Städten verbündeten eidgenössischen Städte das Ritterheer von Herzog Leopold III. von Österreich (1351-1386), der im Kampf fällt. Für die Habsburger bedeutet die Niederlage einen erheblichen Machtverlust in der Schweiz.


14. März 1387

Das vermutlich älteste Wirtshaus Deutschlands,

Zum Roten Bären“ in Freiburg wird erstmalig in urkundlich erwähnt


31. März 1387

Der Bruder von König Wenzel, der spätere Kaiser Sigismund, wird König von Ungarn.


28. Juni 1389

Niederlage der Serben auf dem Amselfeld und Beginn der 500-jährigen Türkenherrschaft über die Balkanhalbinsel


6. Januar 1389

Eröffnung der Kölner Universität.


28. Juni 1389

In der Schlacht auf dem Amselfeld schlägt der osmanische Sultan Murad I. vernichtend die serbischen Völker unter Fürst Lazar


17. Februar 1386

Heirat der polnischen Königin Hedwig mit dem litauischen Großfürsten Jagiello. Jagiello wird am selben Tag getauft und empfängt als Wladislaw II. die polnische Königskrone.


25. September 1396

Die Osmanen unter Sultan Bayezid I. schlagen die abendländischen Kreuzfahrer unter Sigismund von Ungarn vernichtend


29. September 1399

König Richard III. von England wird mit Billigung des Parlaments zur Abdankung gezwungen und gefangen genommen


Im 15. Jahrhundert

Chinesische Gelehrte schreiben an der ersten Enzyklopädie, die schließlich

22 937 Bände umfasst. Kein Band hat überlebt.


14. Februar 1400

(Wahrscheinliche) Ermordung des englischen Königs Richard II. (um 1367-1400), der vom Parlament zur Abdankung gezwungen und in Haft gesteckt worden war.


25. Oktober 1400

In London stirbt der englische Schriftsteller und Dichter Geoffrey Chaucer. Berühmt geworden ist er als Verfasser der »Canterbury Tales« die er - ungewöhnlich für seine Zeit - in englischer Volkssprache schrieb.



20. Oktober 1401

Hinrichtung des Seeräubers Klaus Störtebecker und 70 seiner Männer auf dem Hamburger Grassbrook


20. Juli 1402

In der Schlacht von Ankara verliert Sultan Bajesid I. das Reich an den Mongolenfürsten Timur


18. Februar 1405

In Tschimkent stirbt der turko-mongolische Eroberer Timur Leng, „der Lahme“, geb. 1336


15. Juli 1410

Niederlage des Deutschordensheeres gegen die Armee aus Polen, Litauern, Russen und Tataren unter König Wladyslaw II. Jagiello (1348-1434) von Polen und seinem Vetter Großfürst Witold von Litauen (1350-1430) in der »Schlacht bei Tannenberg« in Preußen (polnisch: Grunwald). Dies leitet den Niedergang des deutschen Ordensstaates an der Ostsee ein.


1. Februar 1411

Im „Thorner Frieden“ verliert der Deutsche Orden Land an die polnisch-litauische Großmacht.


30. April 1415

Der römisch-deutsche König Sigismund überlässt dem Burggrafen von Nürnberg die marktgräfliche und kurfürstliche Würde in der Mark Brandenburg, was die bis 1918 andauernde Herrschaft der Hohenzollern in der Mark bzw. Preußen begründet.


6. Juli 1415

Der tschechische Reformator Jan Hus wird - trotz eines Geleitbriefes und dem Protest des deutschen Königs Sigismund - auf dem Konstanzer Konzil als Ketzer verurteilt und verbrannt. Dies löst die bis 1436 andauernden Hussitenkriege aus.


21. August 1415

Der portugiesische König Johann I. (1357-1433) und seine Söhne erobern Ceuta an der afrikanischen Küste der Meerenge von Gibraltar. Dies markiert den Beginn der Entdeckungsreisen, die von dem Infanten



25. Oktober 1415

Im »Hundertjährigen Krieg«, 1337-1453, gegen Frankreich siegt der englische König Heinrich V. in der »Schlacht von Azincourt« und besetzt Nordfrankreich.


3. März 1416

Geburtstag von Herzog Sigismund von Sachsen, Bischof von Würzburg, gest. 1471


21. Februar 1417

Ludwig IX wird geboren, er war Herzog von Bayern und Gründer der Universität Ingolstadt


18. April 1417

Der römische König Sigismund belehnt auf dem Konstanzer Konzil

den Nürnberger Burggrafen Friedrich VI. von Hohenzollern mit dem Kurfürstentum Brandenburg


20. Juli 1419

In einer »Urphede« (einem Dokument über die Beendigung einer Feindschaft) aus Luzern wird erstmals der Begriff für »Schadenzauber« verwendet


30. Juli 1419

Anhänger des als Ketzer verbrannten Johannes Hus werfen katholische Stadträte aus dem Fenster des Prager Rathauses ( Prager Fenstersturz ). Das ist der Beginn zum 30-jährigen Krieg


2. April 1429

Zhu Di, der dritte Kaiser der chinesischen Ming Dynastie, weiht die Verbotene Stadt im Zentrum Pekings (Beijing) als Herrschaftszentrum ein (Datum nach Julianischem Kalender).


8. Januar 1422

Das Heer von König Sigmund wird bei Deutsch-Brod von den Hussiten geschlagen


1. September 1422

Nach den seines Vaters wird der erst 8 Monate alte Heinrich Platagenet als Heinrich VI. König von England


12. August 1424

Zhu Di, der dritte Kaiser der chinesischen Ming-Dynastie, stirbt (Datum nach Julianischem Kalender). Während seiner Regierungszeit (1402-1424) wird die Chinesische Mauer (Große Mauer) in der heutigen Form mit Toren und Befestigungsanlagen fertig gestellt.


10. Januar 1429

Philip der Gute, Herzog von Burgund, stiftet anlässlich seiner Hochzeit mit Prinzessin Isabella von Portugal den Orden vom Goldenen Vlies.


30. Mai 1431

Jeanne dÀrc, die „Jungfrau von Orleans“ wird in Rouen als Ketzerin veruteilt und dann öffentlich verbrannt


7. Dezember 1431

In Schäßburg (Sighisoara) wird Vlad III. Tepes Draculae (Drakula) als Sohn des walachischen Fürsten Vlad II. geboren.


17. Januar 1432

Antonio del Pollaioulo ( Bildhauer ) wird geboren


14. April 1433

Es verstirbt Lidwina die Dulderin, katholische, niederländische Heilige, * 1380


12. Oktober 1435

Agnes Bernauer (um 1410-1435), die Tochter eines Augsburger Baders, wird unter dem Vorwurf der Hexerei auf Veranlassung ihres Schwiegervaters Herzog Ernst von Bayern-München (1373-1438) in der Donau bei Straubing ertränkt.


20. Februar 1437

Der schottische König Jakob I. stirbt bei einem Mordanschlag


9. März 1440

In Rom stirbt die italienische Ordensgründerin und Mystikerin Franziska


9. Juli 1441

In Brügge wird der niederländische Maler Jan van Eyck (um 1390-1441) begraben, der seit 1425 im Dienste Philipps des Guten von Burgund (1396-1467) stand und seit 1430 meist in Brügge tätig war


17. Februar 1448

Im „Wiener Konkordat“, das bis 1806 Gültigkeit haben wird, werden die Kompetenzen der Kurie (päpstl. Zentralbehörde) und des Landesherrn bei der Besetzung kirchlicher Ämter im römisch-deutschen Reich geregelt.


18. Mai 1848

In der Frankfurter Paulskirche tritt die „Deutsche Nationalversammlung“ als erste direkt gewählte Vertretung der Deutschen zusammen. Ziel ist die Herstellung der Einheit Deutschlands und die Erarbeitung einer Verfassung. Die Verhandlungen verlaufen schleppend.


16. Oktober 1448

In der zweiten „Schlacht auf dem Amselfeld“ im Kosovo unterliegt das Kreuzfahrerheer unter der Führung des ungarischen Reichsverwesers János Hunyadi den osmanischen Heeren unter Sultan Murad II.


24. Januar 1451

Matthias I. Corvinus (Matthias Hunyadi, 1443-1490) wird König von Ungarn.


15. April 1452

Geburtstag von Leonardo da Vinci, italienischer Maler, Bildhauer, Anatom, Musiker, Ingenieur, Architekt, Naturphilosoph, Erfinder, ( gest. 1519)


19. März 1452

Friedrich III wird vom Papst Nikolaus V. zum römischen Kaiser gekrönt. Es ist die letzte Krönung, die ein Papst vornimmt


29. Mai 1453

Nach zweimonatiger Belagerung erobern die osmanischen Truppen von Sultan Mehmet II. mit einem Sturmangriff das christliche Konstantinopel


21. Juli 1456

Von Johann Hunyadi (Hunyadi János, um 1387-1456) geführte ungarische Truppen besiegen die Nándorfehérvár (damals in Ungarn, heute Belgrad in Serbien) belagernden Osmanen unter Sultan Mehmet II. (1430-1481) und verhindern ihr weiteres Vordringen nach Europa.


1457

König James II. von Schottland verbietet Fußball und Golf damit sich seine Männer besser auf das Bogenschiessen konzentrieren können


16. März 1457

László Hunyadi (Ladislaus Hunyadi wird auf Veranlassung des Königs László V. auf dem Marktplatz von Buda enthauptet, was erst nach vier Versuchen gelingt.


23. November 1457

Ladislaus Postumus, Herzog von Österreich, König von Böhmen und als Ladislaus V. König von Ungarn, stirbt in Prag.


6. März 1459

Geburtstag von Jakob Fugger, deutscher Kaufmann und Bankier, *1525


29. März 1461

Verloren zwei Drittel des männlichen englischen Adels das Leben, und zwar in der blutigsten Schlacht der Rosenkriege zwischen den Häusern York und Lancaster


11. August 1464

In Todi (Umbrien, Italien) stirbt der deutsche Philosoph, Theologe und Naturwissenschaftler Nikolaus von Kues (Nikolaus Chrypffs, Cusanus, 1401-1464). Der Kardinal (ab 1448) und Bischof von Brixen (ab 1450) gilt als Wegbereiter der Philosophie der Neuzeit und einer der großen Mathematiker des 15. Jahrhunderts


19. Oktober 1466

Zweiter Thorner Frieden, geschlossen zwischen dem Deutschen Orden und Polen unter der Führung von Kasimir IV. (1427-1492). Der Deutsche Orden muss weitere Gebiete wie das Ermland an Polen abtreten. Das Restgebiet (Ostpreußen) wird polnischer Lehenshoheit unterstellt.


3. Februar 1468

In Mainz stirbt der Erfinder des Buchdrucks mit beweglichen Lettern, Johannes Gensfleisch zur Laden (um 1400-1468 ), genannt Gutenberg.


9. Oktober 1469

In Spoleto stirbt der italienische Maler Fra Filippo Lippi.



19. Oktober 1469

Hochzeit der Katholischen Könige, der aragonischen und kastilischen Thronfolger Ferdinand (1452-1516) und Isabella I. von Kastilien (1451-1504).



21. Mai 1471

Geburtstag von Albrecht Dürer der Jüngere, auch Duerer, deutscher Maler, Grafiker, Kunsttheoretiker, verstirbt 1528


26. Juni 1472

Herzog Ludwig gründet in Ingolstadt die Universität, die spätere Ludwig-Maximilians-Unviversität


19. Februar 1473

Nikolaus Kopernikus wird geboren


22. Juni 1476

Während des Burgunderkrieges besiegen die Schweizer Eidgenossen Karl den Kühnen


6. Juli 1476

In Rom stirbt der deutsche Wissenschaftler Regiomontanus (lat. 'Königsberger', Johannes Müller, 1436-1476), einer der herausragendsten Gelehrten des 15. Jahrhunderts auf den Gebieten der Mathematik, der Astronomie, der Kalenderberechnung und des Instrumentenbaus


5. Januar 1477

Der Herzog Karl der Kühne von Burgund (1433-1477) stirbt in der „Schlacht bei Nancy“ im Kampf gegen die Schweizer Eidgenossen während des seit 1474 andauernden „Burgunderkrieges“. Dies bedeutet das Ende des deutsch-französischen Zwischenreiches.

19. August 1477

Maximilian I. ehelicht Maria von Burgund


21. März 1478

Der schweizerische Einsiedler und Mystiker Nikolaus von Flüe stirbt im Ranft.



1480

Leonardo da Vinci erfindet den Fallschirm


3. Mai 1482

Mehmed II. Fatih, Sultan des Osmanischen Reiches seit 1451, stirbt bei Gebze.


21. Mai 1481

Christian I., König von Dänemark, ab 1450 auch König von Norwegen, stirbt ( geb. 1426 )



22. August 1485

Heinrich Tudor besiegt in der Schlacht bei Bosworth den englischen König Richard III., der in der Schlacht fällt.

Damit enden die „Rosenkriege“


7. Mai 1487

In Straßburg wird der „Hexenhammer“ veröffentlicht


21. April 1488

.wird Ulrich von Hutten ( Deutscher Reichsritter, Dichter und Humanist ) geboren


2. Januar 1492

Einnahme der Stadt Granada durch die katholischen Könige Isabella I. von Kastilien und Ferdinand II. von Aragonien. Die „Reconquista“, die Rückeroberung der von den Mauren besetzten Gebieten endet.


5. April 1492

Todestag von Lorenzo de Medici


3. Juni 1492

Der Nürnberger Geograph Martin Behaim stellt den ersten realistischen Weltglobus vor


3. August 1492

Christoph Kolumbus bericht mit drei Schiffen vom spanischen Palos zu seiner ersten Entdeckungsreise im Auftrage der spanischen Krone auf um den Seeweg nach Indien zu suchen


7. August 1492

Der römisch-deutsche Kaiser Maximilan I. verbietet auf dem Reichstag von Worms den Ewigen Landfrieden, der Privatkriege verbietet


10. August 1492

Rodrigo Borgia wird zum Papst Alexander XI. gewählt


12. Oktober 1492

Entdeckung der Neuen Welt: Kolumbus landet auf der Suche nach dem Seeweg nach Indien auf den Bahamas


19. August 1493

Maximilian I. (1459-1519) wird Kaiser des Heiligen Römischen Reiches. Er ist Nachfolger seines Vaters, Kaiser Friedrich III. (1415-1493).


23. Dezember 1493

In Nürnberg erscheint in der Druckerei Anton Kobergers das umfangreichste illustrierte und gedruckte Buch des 15. Jahrhunderts, die als »Schedelsche Weltchronik« bekannte »Nürnberger Chronik«, in deutscher Sprache


7. Juni 1494

Papst Alexander VI. teilt im „Vertrag von Tordesilla“ die Welt außerhalb Europas zwischen Spanien und Portugal auf. Mit Ausnahme Brasiliens, das an Portugal fällt, wird Amerika den spanischen Königen zugeteilt.


7. August 1495

Reichstag von Worms - die Reichsreform wird mit der Verkündigung eines ewigen Landfriedens, der Einrichtung eines Reichskammergerichtes und der Erhebung einer allgemeinen Reichsteuer teilweise verwirklicht.


16. Februar 1497

Philipp Melanchton´s Geburtstag ( Reformator )


8. Juli 1497

Der portugiesische Seefahrer Vasco da Gama bericht von Lissabon zur Umsegelung Afrikas auf


22. November 1497

Der portugiesische Seefahrer und Entdecker Vasco da Gama umsegelt die Südspitze Afrikas. Vasco da Gama erreicht am 20. Mai 1498 als erster Europäer Indien auf dem Seeweg.


20. Mai 1498

Der portugiesische Seefahrer Vasco da Gama landet in Calcut an der Indischen Westküste.

Er segelte als Erster von Europa aus über Südspitze Afrikas nach Indien.


23. Mai 1498

Der Buß- und Sittenprediger und Dominikanermönch Girolamo Savonarola wird in Florenz als Ketzer verbrannt.


30. Juli 1498

Kolumbus entdeckt während seiner dritten Reise Trinidad


Im 16. Jahrhundert

..galt es als unanständig, nackt zu schlafen


6. Juli 1502

Gründung der Universität zu Wittenberg durch Kurfürst Friedrich den Weisen.


22.April 1500

Der portugiesische Seefahrer Cabral erreicht das heute Brasilianische Bahia

und nimmt diese Region für Portugal in Besitz


30. Oktober 1503

Königin Isabella I. von Kastilien (1451-1504) erlässt ein Edikt zum Schutz der Indianer in den spanischen Kolonien. Hintergrund ist die hohe Sterblichkeitsrate bei den Eingeborenen, die durch die Zwangsarbeit verursacht wird. Allerdings wird das Edikt in Amerika kaum beachtet.


17. Juli 1505

Nachdem er 1505 nur knapp einem Blitzeinschlag entkommen ist, gelobtMartinn Luther, Mönch zu werden.


7. August 1500

Der italienische Maler Carlo Crivelli (1430/35-1500) stirbt wohl vor dem 7. August 1500 in Ascoli (seine Frau wird in einem Schriftstück vom 7. August 1500 als Witwe genannt.


24. September 1505

In Schwabach bei Nürnberg wird die angebliche Hexe und Zauberin Barbara verbrannt. Sie ist die Mutter eines ebenfalls wegen Hexerei verhafteten Mädchens. Barbara wird die Buhlschaft mit dem Teufel vorgeworfen.


27. Oktober 1505

Iwan III. Wassiljewitsch (der Große, 1440-1505, Regierungszeit 1462-1505), Großfürst von Moskau, stirbt im Moskauer Kreml. Er ist der Begründer des russischen Nationalstaates und der zaristischen Autokratie


22. Januar 1506

150 Schweizersoldaten marschieren unter dem Kommando des Urner Kaspar von Silenen durch die Porta del Popolo in Rom ein und werden am 22. Januar 1506 von Papst Julius II. (1443-1513) auf der Piazza San Pietro feierlich in den Dienst genommen.


18. April 1506

Grundsteinlegung zu Neu-Sankt-Peter in Rom. Der Bau entsteht im Wesentlichen von der Mitte des 16. bis Mitte des 17. Jahrhunderts.


20. Mai 1506

Christoph Kolumbus stirbt in Valladolid, Spanien


25. September 1506

In Burgos stirbt Philipp I. von Kastilien, der erste spanische König aus dem Hause Habsburg


12. März 1507

Der Renaissancefürst Cesare Borgia (1475-1507) fällt als Condottiere (Söldnerführer) in Viana (Kastilien) im Dienst seines Schwagers, des Königs von Navarra.


29. Juli 1507

Der deutsche Weltreisende und Kartograf Martin Behaim stirbt im Bartholomäus-Spital in Lissabon an der Pest. Behaim gilt als der erste große deutsche Weltreisende, der 1484 Diego Cao auf dessen Entdeckungsreise entlang der afrikanischen Westküste begleitete.



4. Februar 1508

Maximilian I. von Habsburg (1459-1519, „der letzte Ritter“ wird in im Dom von Trient zum „Erwählten Römischen Kaiser“ proklamiert.


22. April 1509

Heinrich VIII. wird König von England. Während seiner Regierungszeit kommt es zur Abspaltung der englischen Kirche von Rom als Folge eines Zerwürfnisses mit dem Papst.



17. Mai 1510

In Florenz stirbt der italienische Maler Sandro Botticelli ( geb. 1444/45), einer der bedeutendsten Künstler der Frührenaissance.


25. Oktober 1510

Die Marchesa (Marktgräfin) von Mantua und Kunstmäzenin Isabella d'Este (1474-1539) erfährt vom Tode des Malers Giorgione (Giorgio/Zorzi da Castelfranco, um 1478-1510) und beauftragt Taddeo Albano, ihren Vertreter in Venedig, sich um ein Werk des Künstlers zu bemühen


22. Februar 1512

In Sevilla stirbt der italienische Seefahrer (in portugiesischen und spanischen Diensten) Amerigo Vespucci



31. Oktober 1512

Micheangelos (1475-1564) grandioses Deckenfresko in der Sixtinischen Kapelle in Rom wird enthüllt. Der italienische Bildhauer, Maler und Dichter hatte das Meisterwerk in den Jahre 1508 bis 1512 im Auftrag von Papst Julius III. geschaffen. Ausgehend von der Altarseite bemalte Michelangelo die Decke mit biblischen Szenen, die von der Schöpfung bis zur Ankündigung des Erlösers reichen.


11. März 1514

In Rom stirbt der italienische Maler, Baumeister und Begründer der Hochrenaissance-Architektur, Bramante


22. Juli 1515

Der römisch-deutsche Kaiser Maximilian I. sowie Sigismund I. von Polen bestätigen bei einer Zusammenkunft in Wien habsburgisch-jagiellonische Heiratsabsprachen


23. Januar 1516

Die Länder der Kronen Kastilien und Aragón werden unter der Herrschaft des Habsburgers Karls I. de facto zum Königreich Spanien vereinigt.


25. Februar 1516

Der Humanist Erasmus von Rotterdam beendet seine Arbeiten an der griechischen Fassung des Neuen Testaments, die Martin Luther später als Vorlage seiner Bibelübersetzung ins Deutsche dient.


23. April 1516

Das Bayrische Reinheitsgebot für das Bier wird auf dem Landständetag vom bayrischen Herzog Wilhelm IV. erlassen


9. August 1516

Der niederländische Maler Hieronymus Bosch (Jeronimus/Jheronimus van Aken, * um 1450-1516) wird in s'Hertogenbosch (Herzogenbusch, Hauptstadt der niederländischen Provinz Nordbrabant) begraben


Um 1517

Die Türken erobern Ägypten


31. Oktober 1517

Martin Luther schreibt Briefe an den Mainzer Kurfürsten und Erzbischof Albrecht II. von Brandenburg (1490-1545) und andere hohe kirchliche Amtsinhaber, in denen er die Ablassprediger und die Auswüchse des Ablasshandels scharf angreift. Den Briefen legt er seine 95 Thesen »Zur Aufklärung über die Kraft des Ablasses« bei, die als Grundlage für eine Disputation (Streitgespräch) gedacht sind.

12. Oktober 1518

Vom 12. bis 18. Oktober 1518 wird Martin Luther auf dem Reichstag in Augsburg von dem päpstlichen Gesandten, Kardinal Thomas Cajetan (1468-1534), verhört. Der Erzbischof Albrecht hatte Anklage gegen ihn wegen Ketzerei in Rom erhoben.



12. Januar 1519

Kaiser Maximilian I. (1459-1519) stirbt in Wels. Er ist deutscher König seit 1486 und erwählter Römischer Kaiser seit 1508. Nachfolger wird sein Enkel, der spanische König Karl I. am 28. Juni 1519


21. April 1519

Der spanische Konquistador Hernando Cortez landet in Mexiko. Mit dem Ziel, das Aztekenreich zu erobern, geht er am Gründonnerstag 1519 an Land und gründet die Siedlung Villa Rica de Vera Cruz.


2. Mai 1519

Das Universalgenie Leonardo da Vinci ( geb. 1452), italienischer Maler, Bildhauer und Architekt, stirbt in einem Schloß bei Amboise an der Loire.


28. Juni 1519

Der spanische König Karl I. wird von den Kurfürsten zum römisch-deutschen König und künftigen Kaiser gewählt.



28. Juni 1519

Karl V. wird inFrankfurt von den Kurfürsten zum römisch-deutschen Kaiser gewählt


23. Oktober 1519

Die Krönung Karl V. zum römischen-deutschen Kaiser in Aachen macht ihn zum Herrscher des größten europäischen Reiches nach dem Frankenreich Karls des Großen


30. November 1519

In Nürnberg stirbt der deutsche Maler Michael Wolgemut (1434/37-1519), der Lehrer Albrecht Dürers (1471-1528) in den Jahren 1486 bis 1489. Wolgemut war ein gefragter Porträtmaler und leistete einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung des Holzschnitts.


6. April 1520

In Rom stirbt der italienische Maler und Baumeister Raffael (Raphael, eigentl. Raffaello Santi, 1483-1520), neben Leonardo da Vinci und Michelangelo der bedeutendste Maler der Renaissance.


30. Juni 1520

Zehntausende Aztekenkrieger belagern das Quartier der Konquistadoren unter Hernan Cortes


30. Juni 1520

Montezuma, der vorletzte Herrscher der Azteken, stirbt.


30. Juni 1520

Nach der Zerstörung aztekischer Heiligtümer durch die Spanier kommt es zu einem Aufstand der Azteken in Tenochtitlan ( heute Mexiko City )


21. September 1520

Sultan Salim I. Yavuz stirbt in Edirne. Ab 1516 eroberte er die heiligen Stätten des Islam, Mekka und Medina, und nimmt auch den Kalifentitel an (Kalif: Nachfolger des Propheten Mohammed)


21. Oktober 1520

Der portugiesische Seefahrer Megallan entdeckt die 600 Kilometer lange zwischen Meerenge dem Südaklantik und dem Südpazifik ( heute: Magellanstrasse)


23. Oktober 1520

Im Aachner Dom wird Karl V. zum König gekrönt.


3. Januar 1521

Papst Leo X. verhängt den Kirchenbann über Martin Luther


21. März 1521

Geburtstag von Moritz von Sachen, späterer Herzog und Kurfürst von Sachsen ( gest. 1553 )


17. April 1521

Auf dem Wormser Reichstag, wo Martin Luther seine Lehre vor Kaiser Karl V. verteidigt, und den Widerruf sowie eine stumme Unterwerfung verweigert, wird er von Karl V. als Ketzer bezeichnet und mit der Reichsacht belegt (»Wormser Edikt«, unterzeichnet von Karl V. am 25. Mai 1521).


27. April 1521

Der portugiesische Seefahrer in spanischen Diensten auf den Lazarusinseln (Philippinen) im Kampf mit den Eingeborenen.


26. Mai 1521

Kaiser Karl V verbietet die Verbreitung von Martin Luther Schriften und verhängt die Reichsacht über ihn


13. August 1521

Cuauhtemoc, der letzte Herrscher der Azteken, unterliegt den spanischen Eroberern


Um 1522

schuf Albrecht Altdorfer die „Donaulandschaft mit Schloß Worth“


9. Januar 1522

Der Holländer Kardinal Adrian von Utrecht ist als Hadrian VI. der letzte nichtitalienische Papst bis zur Wahl des Polen Johannes Paul II. (1920-2005) am 16. Oktober 1978.


27. April 1522

In der Schlacht von Bicocca ( Lombardei ) besiegen spanische und deutsche kaiserliche Landsknechte die verbündeten Schweizer und Franzosen.


29. August 1523

Der deutsche Ritter, Humanist und Dichter Ulrich von Hutten (1488-1523) stirbt im Schweizer Exil auf der Insel Ufenau im Zürichsee.


24. Februar 1525

In der „Schlacht bei Pavia“ besiegt der römisch-deutsche König Karl V. den französischen König Franz I. Damit endet der 1521 ausgebrochene erste Italienkrieg.


8. April 1525

Albrecht von Brandenburg-Ansbach, letzter Hochmeister des Deutschen Ordens, schließt mit Polen den Vertrag von Krakau. Das Ostgebiet wird zum Herzogtum im westlichen Teil Preußens


1. Mai 1525

In Lochau stirbt Friedrich der Weise, der Kurfürst von Sachsen und Begründer der Universität Wittenberg, die durch Martin Luther (1483-1546) und Philipp Melanchthon (1497-1560) zum Zentrum der Reformation wird.


7. Mai 1525

Der radikale Theologe Thomas Müntzer (um 1490-1525), Anführer der Bauernaufstände in Thüringen, wird hingerichtet.


13. Juni 1525

Am Karsamstag 1523 flieht die Nonne Katharina von Bora zusammen mit anderen Ordensschwestern aus dem Zisterzienserinnenkloster Marienthron in Nimbschen bei Grimma nach Wittenberg. Martin Luther nimmt die Frauen auf und sorgt für ihre Unterkunft und Verheiratung.


30. Dezember 1525

In Augsburg stirbt der Handelsherr und Bankier Jakob Fugger II. (der Reiche, 1459-1525, Reichsgraf seit 1514). Fugger gründet 1494 die Fugger'sche Handelsgesellschaft, die hauptsächlich durch Orient- (Edelsteine, Gold und Silber) und Bankgeschäfte zu einer Vorrangstellung im europäischen Handel gelang


27. Februar 1526

Landgraf Philipp von Hessen und Kurfürst Johann von Sachsen schließen das „Gotha-Torgauer Bündnis“. Im Fall eines katholischen Angriffs wollen sie sich gegenseitig unterstützen. Zahlreiche Reichsstände schließen sich an.


27. April 1526

Der turkstämmige Feldherr Babur aus Samarkand (†1530) wird nach seinem Sieg über den Sultan von Delhi bei Panipat Schah im nördlichen Indien. Er begründet damit die Herrschaft der Großmoguln.



29. August 1526

Die Osmanen unter Sultan Süleyman I. (»der Prächtige«, 1494-1566) schlagen mit drei- bis vierfacher Übermacht das 26.000 Mann Starke Heer des böhmisch-ungarischen Königs Ludwig II. Jagiello (1506-1526) bei Mohács



6. Mai 1527

Während der Plünderung Roms werden 147 Mann der (189 Mann starken) Päpstlichen Schweizergarde bei der Verteidigung von Papst Klemens VII. (1478-1534) getötet.


2. Juni 1527

Theophrastus von Hohenheim, genannt Paracelsus, schlägt eine Einladung der Universität von Basel aus.


22. Juni 1527

In Florenz stirbt der italienische Politiker, Philosoph, Schriftsteller und Dichter Niccolò Machiavelli (1469-1527), einer der bedeutendsten politischen Denker seiner Zeit


1. Juli 1527

In Marburg wird die erste protestantische Hochschule, die spätere Phlipps-Universität, gegründet.



6. April 1528

Der Nürnberger Maler und Grafiker Albrecht Dürer stirbt im Alter von 56 Jahren. Er gilt als einer der bedeutendsten Künstler aller Zeiten und leitet für Holzschnitt und Kupferstich eine neue Epoche in Europa ein.


20. Januar 1529

Martin Luther (1483-1546) veröffentlicht den Kleinen Katechismus, das „Enchiridion“


19. April 1529

Auf dem zweiten Reichstag zu Speyer fordert Ferdinand I. die Aufhebung des Reichstagsbeschlusses von 1526, der den Landesherren die persönliche Stellung zur Reformation überlassen hat. Die 19 evangelischen Reichsstände lehnen dies in einer „protestatio“ ab. Die Vertreter der neuen Glaubensrichtung werden daraufhin „Protestanten“ genannt. Der Protest bedeutet die endgültige Spaltung der evangelischen und katholischen Reichsstände.


31. August 1529

In Halle an der Saale stirbt der deutsche Maler, Baumeister und Wasserbautechniker Matthias (Matthäus) Grünewald (um 1470/1480-1529), dessen Identität den Historikern einige Rätsel aufgibt. Vermutlich ist seine Person identisch mit dem Maler Mathis Gothart, genannt Nithart (Neithart).


24. September 1529

Die Osmanen unter Sultan Süleyman I. dem Prächtigen beginnen mit der (ersten) Belagerung von Wien.



1. Oktober 1529

Vom 1.-4. Oktober 1529 finden auf Einladung des Landgrafen Philipp I. von Hessen die so genannten „Marburger Religionsgespräche“ statt, scheitern jedoch an dem Abendmahlsstreit.



24. Februar 1530

als letzter römisch-deutscher König wird der Habsburger Karl V. (1500-1558) in Bologna durch den Papst zum Kaiser gekrönt. Er regiert „ein Reich, in dem die Sonne nicht untergeht“.



25. Juni 1530

Der Reformator Philipp Melanchthon verliest auf dem Augsburger Reichstag die „Confessio Augustana“ (Augsburger Bekenntnis), die lutherische Glaubenslehre.



26. Okober 1530

Mit päpstlicher Billigung nimmt der Johanniterorden Malta in Besitz



27. Februar 1531

Im thüringischen Schmalkalden schließen die protestantischen Reichsstädte und Fürsten ein schnell wachsendes Verteidigungsbündnis, um Glauben und politische Selbständigkeit zu wahren.



1. Mai 1531

Catalina Thomas, katholische Heilige, hauptsächlich auf Mallorca, wird geboren ( gest. 1574 )



7. Juli 1531

Mit Tilman Riemenschneider (um 1460-1531) stirbt in Würzburg einer der bedeutendsten Bildschnitzer und Bildhauer der deutschen Spätgotik.


11. Oktober 1531

Der schweizerische evangelische Theologe und Reformator der deutschsprachigen Schweiz, Huldrych Zwingli (1484-1531) fällt in der Schlacht bei Kappel .



27. Juli 1532

Der Reichstag von Regensburg erhebt die „Constitutio Criminalis Carolina“ zum ersten

Deutschen Strafgesetzbuch


7. September 1533

Geburtstag von Elisabeth I.,britische Königin ( gest. 1603)


29. August 1533

Der letzte Inka-Herrscher Atahualpa wird unter dem spanischen Konquistadoren Francisco Pizarro (um 1475-1541) ermordet. Pizarro vernichtet das Riesenreich der Inka im südamerikanischen Andengebiet.


10. Mai 1534

Der französische Seefahrer Jacques Cartier (1491-1557) erreicht - auf der Suche nach dem nordwestlichen Seeweg nach Asien - Neufundland, und erklärt das Land zum Besitz der französischen Krone.


18. Februar 1535

In Grenoble (oder Lyon) stirbt der deutsche Naturphilosoph und Okkultist Heinrich Agrippa von Nettesheim ein bedeutender Esoteriker.


6. Juli 1535

Der Humanist und Staatsmann Thomas Morus (Thomas More, 1478-1535) wird auf dem Schafott vor dem Tower hingerichtet


1. September 1535

Der französische Seefahrer Jacques Cartier (1491-1557) erreicht auf dem Sankt-Lorenz-Strom die Indianer-Siedlung Hochelaga, gründet hier (das erste) Montreal und sieht als erster Europäer die Großen Seen.


19. Mai 1536

Anne Boleyn, die zweite der sechs Ehefrauen von König Heinrich VIII. (1491-1547) von England und Mutter der späteren Königin Elibeth I., wird des mehrfachen Ehebruchs angeklagt und wegen Hochverrats enthauptet.


12. Juli 1536

In Basel stirbt der niederländische Theologe Erasmus von Rotterdam (1466/69-1536), der bedeutendste Humanist und einer der größten Gelehrten seiner Zeit


12. Februar 1538

In Regensburg stirbt der deutsche Maler, Baumeister und Kupferstecher Albrecht Altdorfer, der Hauptmeister der so genannten Donauschule.


28. Mai 1539

Der spanische Konquistador Hernando de Soto, Gouverneur von Kuba, landet mit 6.000 Mann einer Expeditionstruppe auf Florida.


27. September 1540

Papst Paul III. bestätigt mit seiner Bulle „Societas Jesu“ den von Ignatius von Loyola gegründeten Jesuitenorden „Gesellschaft Jesu“


24. September 1541

Der Arzt, Naturforscher und Philosoph Paracelsus, geb. 1493, stirbt in Salzburg. Er ist einer der ersten Wissenschaftler, der seine Erkenntnisse aus eigenen Forschungen und Beobachtungen erlangte und der Wegbereiter der Chemie in der Medizin.


30. Oktober 1541

Der italienische Bildhauer, Maler, Baumeister und Dichter Michelangelo beendet seine Arbeiten an dem Fresko »Das Jüngste Gericht« in der Sixtinischen Kapelle im Vatikan (Rom), an der er von 1535-1541 im Auftrag von Papst Paul III. (1468-1549) gearbeitet hat.


15. August 1545

Ingnatius con Loyola gründet in Paris den die „Gesellschaft Jesu“, einen Jesuitenorden


31. Juli 1556

In Rom stirbt der Gründer des Jesuitenordens, Ignatius von Loyola (1491-1556). Er wird 1609 selig- und 1622 heiliggesprochen. Der 31. Juli ist in der katholischen und anglikanischen Kirche sein Gedenktag.


10. Juli 1559

Der französische König Heinrich II. (Henri II., 1519-1559) stirbt an den Folgen einer Verletzung, die ihm bei einem Turnier - sein Auge war von dem Splitter einer Lanze durchbohrt worden, der dann in sein Gehirn eindrang


27. Mai 1564

Der französisch-schweizerische Reformator und Begründer des Calvinismus, Johannes Calvin (Jean Cauvin, 1509-1564) stirbt nach langer, schwerer Krankheit in Genf.



2. Juni 1535

Geburtstag von Leo XI., bürgerlich: Allessandro Ottavio de Medici, Papst der katholischen Kirche; * 1605


4. Juni 1541

Todestag von Pedro de Alvarado


26. Juni 1541

Der Entdecker Perus und Gouverneur des Landes, Francisco Pizzaro, wird im Lima von spanischen Rivalen ermordet


13. Februar 1542

König Heinrich VIII lässt seine 5. Frau – Catherine Howard – wegen angeblicher Untreue köpfen


24. Mai 1543

Der polnische Astronom und Mathematiker Nikolaus Kopernikus (1473-1543) stirbt in Frauenburg.



29. November 1543

Der deutsche Maler und Zeichner Hans Holbein d.J. wird in London begraben. Der Sohn des Malers und Zeichners Hans Holbein d.Ä. (um 1465-1524) gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der deutschen Renaissance



18. Februar 1546

Der Reformator Martin Luther ( geb. 1483) stirbt in seiner Geburtsstadt Eisleben und wird auf Anordnung des Kurfürsten in der Schlosskirche zu Wittenberg bestattet.


16. Januar 1547

Der Moskauer Großfürst Iwan IV. lässt sich in der Moskauer Himmelfahrtskathedrale zum ersten Zaren Russlands krönen. Wegen seiner Grausamkeit erhält er den Beinamen „der Schreckliche“


28. Januar 1547

Der englische König Heinrich VIII. ( geb. 1491 ) stirbt in Westminister (London).



24. April 1547

In der Schlacht auf der Lochauer Heide ( bei Mühlberg a.d. Elbe) gegen das Heer des Schmalkaldischen Bundes werden Kurfürst Johann Friedrich der Großmütige von Sachsen und Landgraf Philipp von Hessen von Kaiser Karl V. besiegt und gefangen genommen


Um 1550

findet das erste Billardspiel in Italien statt


finden Jesuiten heraus, dass „Cathay“ und „China“ dasselbe Land ist



12. Juni 1550

Der schwedische König Gustav I. Wasa erlässt eine Verfügung, nach der die Angehörigen der Bürgerstände von Rauma, Ulvila, Porvoo und Tammisaari nach Helsinki in Südfinnland umziehen müssen. Dies gilt als Gründungstag Helsinkis, der heutigen Hauptstadt Finnlands.


1552

Maria, Königin von Schottland gründete den ersten Golfclub


16. Oktober 1553

Der deutsche Maler und Grafiker Lucas Cranach d.Ä. (1572-1553) stirbt in Weimar


27. Oktober 1553

Auf Befehl des Schweizer Reformators Johannes Calvin wird der spanische Arzt, Humanist und Religionsphilosoph Michel Servet in Genf als Ketzer verurteilt und verbrannt. In seinem Hauptwerk »Christianismi Restitutio« hatte er Kritik am Calvinismus geübt.


25. September 1555

Der Augsburger Religionsfrieden erkennt neben dem katholischen auch das lutherische Bekenntnis reichsverbindlich an


7. Januar 1558

Einnahme der am Ärmelkanal gelegenen Hafenstadt Calais durch französische Truppen. Calais ist der letzte englische Festlandsbesitz seit dem Ende des Hundertjährigen Krieges


22. Februar 1558

Eröffnung der Universität Jena, an der später auch Friedrich Schiller, Wilhelm von Humboldt und andere bedeutende Philosophen und Dichter lehren.


15. Januar 1559

Die 25jährige Elisabeth (1533-1603) wird in Westminster Abbey in London zur englischen Königin gekrönt.


3. April 1559

Der Friede von Cateau-Cambrésis, geschlossen zwischen dem spanischen König Philipp II. und dem französischen König Heinrich II. beendet den seit 1557 andauernden spanisch-französischen Krieg um die Vormachtstellung in Europa.


19. April 1560

Philipp Melanchton, engster Mitarbeiter von Martin Luther ( Kirchen-Reformator ), verstirbt


28. Februar 1562

Francois von Lothringen, Herzog von Guise entfacht mit dem Blutbad von Vassy die Hugenottenkriege.



1. März 1562

Ein Massaker an der hugenottischen Gemeinde in der Champagne durch die Gefolgsleute des Herzogs Francois I. von Lothringen löst den Bürgerkrieg zwischen Hugenotten und Katholiken in Frankreich aus


15. Februar 1564

Geburtstag von Galileo Galilei


18. Februar 1564

Der italienische Bildhauer, Maler, Dichter und Architekt Michelangelo Buonarotti, einer der bedeutendsten Künstler aller Zeiten, stirbt in Rom.


25. Juli 1564

In Wien stirbt Ferdinand I., König von Böhmen und Ungarn seit 1526 und Kaiser des Heiligen Römischen Reichs (seit 1558). Nachfolger ist sein Sohn Maximilian II.


15. Oktober 1564

Der flämische Anatom deutscher Herkunft Andreas Vesal ertrinkt bei einem Schiffbruch nahe der Insel Zákinthos auf der Rückreise einer Pilgerfahrt nach Jerusalem.


1. März 1565

Gründung der Stadt Rio de Janeiro durch den Spanier Estácio de Sá.



16. Januar 1556

Philipp II. - Sohn Kaiser Karls V. - wird König von Spanien.

22. April 1566

Diana von Poitiers , die kluge und einflussreiche Mätresse des französischen Königs Heinrich II., stirbt in Schloss Anet bei Paris.


2. Juli 1566

Der französische Arzt, Mathematiker und Astrologe Michel de Notredame (1503-1566), besser bekannt als Nostradamus, stirbt in Salon-de-Provence (bei Aix-en-Provence). Der Leibarzt von Karl IX. ist vor allem wegen seiner dunklen, schwer zu entschlüsselnden Prophezeiungen berühmt. Sein Werk »Centuries« soll Unglücke bis zum Jahre 3000 voraussagen und wird bis heute immer wieder neu gedeutet.


6. September 1566

Der osmanische Sultan Süleyman I. der Prächtige ( 495/96-1566) stirbt während der Belagerung von Szigetvár (Ungarn)



10. Januar 1567

Lord Henry Stuart Darnley, zweiter Ehemann der schottischen Königin Maria Stuart wird ermordet


5. September 1569

In Brüssel stirbt der niederländische Maler und Grafiker Pieter Brueghel d.Ä., auch »Bauern-Brueghel« genannt.


7. Oktober 1571

Eine spanisch-venezianische Flotte besiegt bei Lepatano in Golf von Korinth die Türken.

Es war die letzte Seeschlacht mit geruderten Booten


28. Februar 1572

Aegidius Tschudi, schweizerischer Historiker, verstirbt; geb. 1505


1. Mai 1572

In Rom stirbt Papst Pius V.


7. Juli 1572

Mit Sigismund II., König von Polen (1548-1572) und Großfürst von Litauen seit 1529, stirbt der letzte König aus der Dynastie der Jagiellonen. Sigismund II. fördete die Einheit des multinationalen Staates Polen-Litauen, in dem Polen, Preußen, Litauer, Ukrainer und Russen leben, durch eine starke zentrale



18. Juli 1572

Wilhelm von Oranien wird Statthalter der Niederlande


18. August 1572

Der Hugenotte Heinrich von Navarra heiratet in Paris die Katholikin Margarethe von Valois.

Die Feiern münden am 24. August in der Bertholomäusnacht


23. August 1572

In der Bartholomäusnacht werden in Paris 10.000 Hugenotten ermordet


19. Januar 1576

In Nürnberg stirbt der deutsche Meistersinger und Dichter Hans Sachs ( geb. 1494 ). Den Gesang hatte der gelernte Schuhmacher während seiner Wanderjahre als Geselle erlernt.


27. August 1576

In Venedig stirbt der italienische Maler Tizian (Tiziano Vecellio, um 1473/um 1490 - 1576), einer der bedeutendsten Maler der italienischen Hochrenaissance, an der Pest


12. Oktober 1576

Rudolf II. (1552-1612), Erzherzog von Österreich, König von Ungarn und Böhmen, wird als Nachfolger seines Vaters Maximilian II. Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.


1577

In den niederländischen Territorien wird im „ Ewigen Edikt“ durch den spanischen Generalstatthalter Don Juan d`Austria der Protestantismus verboten


28. Juni 1577

Peter Paul Rubens, flämischer Barockmaler wird geboren ( verst. 1778 )


1581

in Italien und Schottland gibt des Köpfungsmaschinen


26. Juli 1581

Die sieben nördlichen Provinzen der Niederlande - Holland, Seeland, Utrecht, Geldern, Groningen, Overijssel und Friesland, seit Januar 1579 zur »Union von Utrecht« zusammengeschlossen - sagen sich im »Haager Manifest« als »Vereinigte Generalstaaten« von Spanien los und erklären den spanischen König Philipp II. (1527-1598) für abgesetzt. Erster »Generalstatthalter« wird der Führer des niederländischen Freiheitskampfes, Wilhelm von Oranien (Willem de Zwijger, 1533-1584).


23. Februar 1582

Papst Gregor XIII. unterzeichnet die Bulle zur Einführung des Gregorianischen Kalenders


4. Oktober 1582

In den katholischen Ländern wird der Gregorianische Kalender eingeführt, um die eingetretene Verschiebung des Frühlingsanfanges zu korrigieren


15. Oktober 1582

Einführung des Gregorianischen Kalenders, siehe 4. Oktober 1582.


10. April 1583

Geburtstag des Hugo Grotius, späterer niederländischer Philosoph, Rechtsgelehrter und Theologe, + 1645



10. Juli 1584

In Delft wird Wilhelm I., der Schweiger (Willem de Zwijger, 1533-1584), Graf von Nassau, Prinz von Oranien, Statthalter von Holland, Seeland und Utrecht, von dem katholischen Fanatiker Balthazar Gérard erschossen


8. Februar 1587

Maria Stuart, König von Schottland, wird nach 19-jähriger Gefangenschaft hingerichtet


19. August 1587

Sigismund III. ( Wasa) wird zum polnischen König gewählt


29. Juli 1588

Die spanische Armada unter dem Oberbefehl von Admiral Alonso Perez de Guzman, wird von den Engländern unter Admiral Lord Charles Howard of Effingtan, Sir Francis Drake, Sir Martin Frobisher und Sir Walter Raleigh vernichtend geschlagen


25. April 1595

Torquato Tasso, italienischer Dichter, verstirbt ( * 1544)


5. Januar 1589

In Blois stirbt die französische Königin Katharina von Medici .


20. Juni 1590

Der niederländische Seefahrer Willem Barents verstirbt ( geb. 1550 )


24. Juni 1590

In Ferrara (Italien) stirbt die Kunstförderin Lucrezia Borgia (1480-1519) im Alter von nur 39 Jahren. Die Tochter des Papstes Alexander VI. (1431-1503) und Schwester von Cesare Borgia (1475-1507).


30. August 1590

Ein niederländischer Brillenmacher entwickelt das erste Mikroskop


11. Juli 1593

In seiner Geburtsstadt Mailand stirbt der italienische Maler Giuseppe Arcimboldi (1527-1593). Er gehört zu den wichtigsten Künstlern der Spätrenaissance. Berühmt sind seine Porträts, die sich aus Obst- und Gemüsedarstellungen zusammensetzen.


27. Februar 1594

Der Hugenottenführer König Heinrich III. von Navarra aus dem Haus Bourbon wird als Heinrich IV. zum König von Frankreich gekrönt.


30. Mai 1594

Der bedeutende ungarische Dichter Bálint Balassi (1554-1594) stirbt während der Belagerung von Esztergom (Gran) an den Folgen einer Verwundung.


15. Januar 1595

Der osmanische Sultan Murad III. stirbt nach einem epileptischen Anfall.


28. Januar 1596

Sir Francis Drake, englischer Admiral, Seeheld und Freibeuter in Diensten der englischen Königin Elisabeth I., stirbt auf See vor Panama an der Ruhr.


13. Januar 1598

Schließung der Londoner Niederlassung der Hanse auf Befehl der englischen Königin Elisabeth I. (1533-1603).


13. April 1598

Mit den Edikt von Nantes beendet der französische König Heinrich IV. die seit 1562 andauernde Hugenottenkriege



13. Mai 1598

Der französische König Heinrich IV. (1553-1610) erlässt das »Edikt von Nantes«, das den Hugenotten (den französischen Protestanten) Religionsfreiheit zusichert und beendet damit die Hugenottenkriege (8 Hugenottenkriege seit dem 1562). Protestanten und Katholiken werden gleichgestellt


Im 17. Jahrhundert


am Anfang des 17. Jahrhunderts wurden U-Boote erfunden


ließ ein türkischer Sultan sein ganzes Haarem ertränken und legte sich dann einen neuen zu


gab man in Königlichen Residenzen mehr Geld für Kerzen als für Lebensmittel aus.


25. Februar 1600

Der französische König Heinrich IV. heiratet in Abwesenheit Maria de'Medici. Erst 2 Monate später lernen die beiden sich persönlich kennen.


31. Dezember 1600

Die 1599 von Londoner Kaufleuten gegründete »British East India Company« (»Britische Ostindien-Kompagnie«) erhält durch ein königliches Privileg das Monopol auf den Ostindienhandel


24. März 1603

Elisabeth I., zweite Königin auf dem englischen Thorn verstirbt im Alter von 69 Jahren


10. Februar 1605

Uraufführung von William Shakespeares Komödie „Der Kaufmann von Venedig“ in London.


11. Oktober 1605

Der spanische Schriftsteller Miguel de Cervantes Saavedra veröffentlicht den ersten Teil seines Romans „Don Quixote de la Mancha“


26. Oktober 1605

In Agra stirbt Akbar, Großmogul und Schah von Indien seit 1556 und eigentlicher Begründer des Mogul-Reiches. Sein Herrschaftsgebiet reicht vom Hindukusch bis zum Fluß Godavari, von Bengalen bis zum Gujarat


31. Januar 1606

Hinrichtung von Guy Fawkes, dem Hauptakteur der„Pulververschwörung“gegen den englischen König König Jacob I.


3. Mai 1606

Das Schiff des portugiesischen Seefahrers Pedro Fernandes de Queirós landet auf Vanuatu (Neue Hebriden).


17. Mai 1606

Während einer Adelsrevolte in Russland wird der »falsche Demetrius« (Dimitri) ermordet. Dieser hatte sich als Sohn von Iwan IV., dem Schrecklichen (1530-1584) ausgegeben und war am 10. Juni 1605 zum rechtmäßigen Zaren gekrönt worden.


15. juli 1606

In Leiden wird der niederländische Maler und Grafiker Rembrandt (Rembrandt Harmensz. van Rijn, 1606-1669) geboren


26. Dezember 1606

William Shaekspeares Tragödie »König Lear« wird in London uraufgeführt. Gedruckt wird es erstmals 1608. Die erste deutschsprachige Aufführung erfolgt 1778 in Hamburg.


29. Mai 1609

Der italienische Maler Caravaggio (Michelangelo Merisi, 1573-1610), bekannt für sein aufbrausendes Temperament und seine Raufereien und Beleidigungen, muss wegen Totschlags aus Rom fliehen.


30. Januar 1607

Der „Vertrag von Andruszowo“ regelt die Grenzziehung in der zwischen Polen und Russland umkämpften Ukraine. Der Fluss Dnjepr bildet bis Ende des 18. Jahrhunderts die Grenze zwischen den beiden Staaten.


23. Februar 1607

Im Palast des Herzogs von Mantua wird das Bühnenwerk „Orpheus“ des Komponisten Claudio Monteverdi (1567-1643) uraufgeführt.



16. April 1607

Schiffe der 1606 gegründeten »London Company« landen in der Chesapeake-Bucht in Virginia.


19. Mai 1607

Landgraf Ludwig V von Hessen-Darmstadt, gründet die nach ihm benannte „ Ludwigs-Universität “ in Gießen


24. Mai 1607

Englische Siedler gründen Jamestown ( Virginia ) als erste dauerhafte Kolonie in Nordamerika


14. Mai 1608

Gründung der „Protestantischen Union“ durch die protestantischen Reichsfürsten und Reichsstädte des Heiligen Römischen Reiches unter Führung der Kurpfalz.


2. Oktober 1608

Der deutsch-niederländische Brillenmacher Johannes Lippershey stellt für die niederländische Regierung den Prototypen eines modernen Linsen-Fernrohres fertig.


6. Juli 1609

Der römisch-deutsche Kaiser Rudolf II. (1552-1612) gewährt den böhmischen Ständen mit dem »Majestätsbrief« freie Ausübung ihrer Religion. Die Missachtung dieser Urkunde führt zum zweiten »Prager Fenstersturz«


10. Juli 1609

Die katholischen Reichsstände gründen die katholische Liga als Gegengewicht zur protestantischen Union


14. Mai 1610

Der französische König Heinrich IV. wird von dem katholischen Fanatiker François Ravaillac ermordet.


18. Juli 1610

Der italienische Maler Caravaggio (Michelangelo Merisi, 1573-1610) stirbt im Alter von 38 Jahren in Porto Ercole am Monte Argentario (Toskana). Sein neuer Malstil wird zum Vorbild für die in der Barockmalerei verbreitete Genremalerei. Seine Hell-Dunkel-Malerei beeinflusst u.a. Rubens, Rembrandt und Velázquez.


20. April 1611

In London findet die erste urkundlich erwähnte Aufführung des Dramas »Macbeth« von William Shakespaere statt.


30. Oktober 1611

Der siebzehnjährige Gustav II. Adolf (1594-1632) wird als Nachfolger von Karl IX. neuer König von Schweden


23. Mai 1612

Der böhmische König Matthias, Sohn Maximillians II., wird in Prag zum römisch-deutschen Kaiser gewählt


13. Juni 1612

Nach dem Tod des Kaisers Rudolf II. wird sein Bruder, Erzherzig Matthias,

zum römischen König und Kaiser gewählt.


14. Oktober 1612

In Paris erscheint „Journal General d`Affiches“ das erste Anzeigenblatt der Welt


7. Februar 1613

Michael Fjodorowitsch Romanow wird zum russischen Zaren gewählt. Die Romanows bleiben bis zur Revolution im Jahre 1917 an der Macht.


29. Juni 1613

Bei der Urausführung von Shakespeares „Heinrrich VIII“ wird das Globe Theater

in London von einem Brand zerstört


11. Juli 1613

Michail Fjodorowitsch Romanow wird zum russischen Zaren gekrönt. Damit beginnt die Herrschaft der Romanows, die bis 1917 dauert.


7. April 1614

Der spanische Maler griechischer Herkunft El Greco stirbt in Toledo.


22. August 1614

Aufgebrachte Frankfurter Handwerker und Kaufleute stürmen in Folge des so genannten »Fettmilch-Aufstands« die Judengasse. Die Juden werden angegriffen und fliehen aus dem Ghetto, 2 Juden werden getötet. Die Judengasse wird anschließend geplündert. Der Aufstand war 1612 unter der Führung des Lebkuchenbäckers Vinzenz Fettmilch ausgebrochen.


28. Februar 1616

Hinrichtung von Vinzenz Fettmilch und anderen Rädelsführern auf dem Frankfurter Rossmarkt. Der „Fettmilch- Aufstand“ war 1612 nach drastischen Steuererhöhungen der Stadt unter der Führung des Lebkuchenbäckers Vinzenz Fettmilch ausgebrochen.


23. April 1616

William Shakespare ( geb. 1564), der wohl bedeutendste Dramaktier der Literaturgeschichte stirbt


23. April 1616

Der spanische Schriftsteller Miguel de Cervantes Saavedra stirbt auch; geb. 1547

Sein Hauptwerk „Der sinnreiche Junker Don Quichote von La Mancha“ erlangte Weltruhm


23. Mai 1618

Aufgebrachte böhmische Ständevertreter werfen die kaiserlichen Ratsherren Slawata und Martiniz sowie ihren Diener Fabricius aus dem Fenster des Prager Hradschin (sie landen unverletzt auf einem Misthaufen).


29. Oktober 1618

Der englische Seefahrer Sir Walter Raleigh wird in London hingerichtet. Raleigh, ein Günstling der englischen Königin Elisabeth I., hatte im Juli 1585 in Nordamerika die erste englische Kolonie (»Virginia«) in Nordamerika gegründet und mehrere Fahrten nach Südamerika unternommen


9. August 1619

Repräsentanten der englischen Ansiedler in Virginia treffen sich in Jamestown und bilden die erste gesetzgebende Versammlung der »Neuen Welt«. Unter anderem werden Beschlüsse über das Steuerwesen, über die Regelung öffentlicher Angelegenheiten, über Moral und Festsetzung der Tabakpreise gefasst.


22. August 1619

Ferdinand II. (1578-1637) wird als König von Böhmen abgesetzt.


1620

Erfindung des Eiskrems


16. September 1620

Die „Pilgerväter“ fahren vom englischen Plymouth mit der „Mayflower“ in Richtung Amerika ab


22. März 1621

Die so genannten Pilgerväter unter Miles Standish schließen in Plymouth einen Vertrag mit dem Häuptling der Wampanoag-Indianer Massasoit. Indianer und Siedler leben friedlich nebeneinander.


28. Dezember 1622

Der Heilige Franz von Sales, Bischof von Genf/Annecy, Ordensgründer, Mystiker und Kirchenlehrer, stirbt in Lyon


6. August 1623

Urban VIII. (Maffeo Barberini, 1568-1644) wird als Nachfolger von Gregor XV. (1554-1623) zum neuen Papst gewählt.


13. Januar 1625

In Antwerpen stirbt mit dem flämischen Maler Jan Brueghel der Ältere der bedeutendste Landschafts- und Blumenmaler seiner Zeit.


27. März 1625

Jakob I. (engl. James, 1566-1625), König von England und Irland seit 1603, stirbt in Theobalds (Herefordshire).


3. Juni 1625

Nach zwölfmonatiger Belagerung der Stadt Breda (Provinz Nordbrabant) durch die (katholischen) Spanier unter dem Feldherrn Ambrosio Spinola (1569-1630) kapituliert das niederländische Heer.


9. April 1626

Francis Bacon, englischer Staatmann und Philosoph, verstirbt



25. April 1626

Albrecht von Wallenstein siegt in der Schlacht an der Dessauer Brücke. Der oberstkommandierende General der Truppen von Kaiser Ferdinand II. reibt das Heer des protestantischen Feldherrn Graf Ernst II. von Mansfeld völlig auf.


4. Mai 1626

Peter Minnewit, erster Gouverneur der niederländischen Kolonie Neuniederlande, landet mit Siedlern auf der Insel Manhattan, und kauft sie den Indianern für 60 Gulden ab. Hier gründet er die Stadt Neu-Amsterdam - heute New York.


27. August 1626

Sieg von Johannes Tserclaes Graf von Tilly bei Lutter am Barenberge (Kreis Goslar) über das Heer des dänischen Königs Christian IV. (1577-1648)


10. Mai 1627

Habsburg sichert sich das Recht zur Gesetzgebung in Böhmen


19. Januar 1629

Abbas I. der Große ( geb. 1571), Shah von Persien (1587-1629), stirbt in Masenderan


6. März 1629

Das “Restitutionsedikt“ von Kaiser Ferdinand II. über die Rückgabe der von den Protestanten nach 1552 eroberten Gebiete an die Katholiken, die Rekatholisierung der protestantischen Untertanen und den Verlust der Herrschaftsrechte der zum Protestantismus übergetretenen geistlichen Fürsten (z.B. Fürstbischöfe).


22. Mai 1629

Der »Friede von Lübeck« zwischen Kaiser Ferdinand II. und dem dänischen König Christian IV. beendet den »Dänisch-Niedersächischen Krieg«, die zweite Phase des 30-jährigen Krieges


31. März 1631

In London stirbt der englische Lyriker und Geistliche John Donne (geb. 1572 oder 1573), der wegen seiner sprachlichen Kraft und intellektuellen Schärfe als berühmtester Prediger seiner Zeit gilt.


20. Mai 1631

Nach mehrmonatiger Belagerung durch die Truppen der katholischen Liga unter Johannes Tserclaes Graf von Tilly (1559-1632) wird die von Dietrich von Falkenberg verteidigte, protestantische Festung Magdeburg erobert.



7. Juni 1631

Arjumand Banu Bagam, die Lieblingsfrau von Großmogul Shah Jahan (1592-1666), stirbt bei der Geburt ihres 14. Kindes im Alter von 38 Jahren. Siebzehn Jahre war sie mit Shah Jahan verheiratet. Noch im gleichen Jahr beginen die Bauarbeiten an einem weißen Mausoleum beginnen, dem Taj Mahal in Agra, dem »Denkmal unvergänglicher Liebe«. Zwanzig Jahre lang arbeiten vermutlich 20.000 Menschen an dem aus weißem Marmor bestehenden Bauwerk, das über und über mit Einlegearbeiten aus bunten Halbedelsteinen verziert wird.


6. Juli 1630

Gustav II. Adolf landet mit seinem Heer von 13 000 Truppen auf Usedom in Deutschland und greift in den

30-jährigen Krieg ein


15. April 1632

Im 30-jährigen Krieg siegen die Truppen vom schwedischen König Gustav II. bei Rain am Lech über das Herr der Kaiserlich-Katholischen Liga


30. April 1632

Johann Tserclaes Reichsherr von Tilly (1559-1632), kaiserlicher Feldherr im 30-jährigen Krieg, Heerführer der Katholischen Liga, stirbt an den Folgen einer Verletzung


12. April 1633

In Rom beginnt das erste offizielle Verhör Galileo Gallilei durch die katholische Kirche. Sein Weltbild gilt als Ketzerei. Am 22. Jni 1633 muss er seinen "Irrtum" eingestehen und seine Lehren widerrufen.


22. Juni 1633

Schauprozess gegen Galileo Galilei, weil er das heliozentrische Weltbild verteidigt


25. Februar 1634

Wallensteins Tod. Der Feldherr Albrecht von Wallenstein wird auf der Flucht vor den Häschern des Kaisers Ferdinand II., der ihn wegen Hochverrats verfolgen lässt, wird im böhmischen Eger von ehemaligen Offizieren seines Heeres ermordet.


6. September 1634

In der »Schlacht bei Nördlingen« siegen die Truppen der »Katholischen Liga« über die protestantischen Schweden und den mit ihnen verbündeten »Heilbronner Bund«. Die Schweden weichen nach Norddeutschland zurück, der Heilbronner Bund löst sich auf.


11. Oktober 1634

Durch eine Sturmflut, die so genannte „Burchardiflut“, wird die nordfriesische Küste verwüstet und der Küstenverlauf verändert. 8.000 bis 15.000 Menschen sterben bei dem Unglück.


30. Mai 1635

Mit dem »Frieden von Prag« zwischen Kaiser Ferdinand II. (1578-1637) und Kursachsen endet der »Schwedische Krieg« (1630-1635), die dritte Phase des 30-jährigen Krieges


7. August 1635

In Trier stirbt der deutsche Jesuitenpater Friedrich Spee von Langenfeld (1591-1635). Seine 1631 anonym verfasste Streitschrift »Cautio Criminalis« (Rechtliches Bedenken wegen der Hexenprozesse) gegen den Hexenwahn hatte maßgeblichen Anteil an der Abschaffung der Hexenprozesse.


6. Mai 1637

Das erste öffentliche Opernhaus wird in Venedig eröffnet


15. Februar 1637

In Wien stirbt Ferdinand II., König von Böhmen und Ungarn (seit 1618) sowie Kaiser des Heiligen Römischen Reiches


28. Juli 1637

Die vereinigten Streitkräfte der englischen Kolonisten aus Plymouth, Massachusetts und Connecticut vernichten die Pequot-Indianer völlig. Zuvor war es zu einem Krieg mit den Indianern gekommen, die sich gegen die Besiedlung der Weißen wehren.


30. Mai 1640

In Antwerpen stirbt der flämische Maler Peter Paul Rubens, geb. 1577



25. Dezember 1641

Ferdinand III. (1608-1657), Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, vereinbart mit Schweden und Frankreich die Aufnahme von Friedensverhandlungen in Osnabrück und Münster.


1642

Rembrandt malt das Bild, das heute als „Die Nachtwache“ bekannt ist


7. Januar 1642

Der italienische Naturwissenschaftler Galileo Galilei ( geb. 1564) stirbt in Arcetri bei Florenz.


24. November 1642

Der niederländische Seefahrer Abel Janszoon Tasman entdeckt als erster Europäer die Insel »Van Diemen's Land«, die später in Tasmanien umbenannt wird


25. Februar 1643

Willem Kiefft, Generaldirektor der Neuniederlande, gibt sein Einverständnis zu einem Massaker an den friedlichen Algonquin-Indianern.


19. Mai 1643

Die englischen Kolonien in Nordamerika schließen sich zur »Neuengland-Konföderation« zusammen. Neben Spanien, Frankreich und den Niederlanden ist England die vierte europäische Großmacht, die auf dem nordamerikanischen Kontinent Kolonien errichtet.


1644

Die Mandschu übernehmen die Herrschaft über China Beginn der Qing-Dynastie


2. Juli 1644

In der »Schlacht von Marston Moor« (bei York) besiegt die Parlamentsarmee die Anhänger des englischen Königs Karl I. . Entscheidenden Anteil an diesem Sieg hat die Privatarmee des puritanischen Adligen Oliver Cromwell


1645

Das erste Kaffeehaus in Europa wird in Venedig am Markusplatz eröffnet


28. August 1645

Bei Rostock stirbt der niederländische Jurist und Politiker Hugo Grotius, einer der Begründer des modernen Naturrechts und des neuzeitlichen Völkerrechts. Ab 1634 diente er der schwedischen Königin Christina (1626-1689) als Botschafter.


17. Februar 1647

Johannes Hermann, deutscher Kirchenmusiker, stirbt


24. Oktober 1648

In Münster wird durch die Unterzeichnung des „Westfälischen Friedens“ der Dreißigjährige Krieg beendet


11. Februar 1650

Der französische Naturwissenschaftler, Mathematiker und Philosoph René Descartes – geb. 1596 - stirbt am Hofe der schwedischen Königin Christine in Stockholm.


19. Juni 1650

In Langenschwalbach (heute Bad Schwalbach) stirbt der schweizerische Kupferstecher Matthäus Merian d.Ä. (1593-1650). Seine Stadtbilder, die ab 1642 in der »Topographia« veröffentlicht werden, sind von überragender kulturgeschichtlicher Bedeutung.


29. September 1650

In London eröffnet Henry Robinson das erste Eheanbahnungsinstitut


27. September 1651

In Ingolstadt stirbt Maximilian I., Herzog von Bayern seit 1597 und erster Kurfürst von Bayern seit 1623, einer der Hauptführer der katholischen Partei im „Dreißigjährigen Krieg “



30. Juni 1652

England erklärt den Niederlanden den Krieg


7. September 1654

Die Niederländischen Siedler kapitulieren: New Amsterdam wird in New York umbenannt


16. Juni 1654

Die schwedische Königin Christina I. dankt zugunsten ihres Vetters Karl Gustav von Pfalz-Zweibrücken (Karl X. Gustav, 1622-1660) ab, ist aber weiterhin diplomatisch tätig.


17. Januar 1656

Mit dem „Königsberger Vertrag“ zwingt der schwedische König Karl X. Gustav den Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg, statt der polnischen die schwedische Oberhoheit über das Herzogtum Preußen und das Bistum Ermland anzuerkennen.



19. Mai 1657

In England erscheint der „Public Adviser“, die erste ausschließlich der Werbung dienende Zeitschrift


19. September 1657

Der „ Große Kurfürst“ lasst die Souveränität von Preußen anerkennen


14. August 1658

Der Erst Rheinbund wird von deutschen Fürsten ins Leben gerufen,

er richtet gegen die Habsburger Machtansprüche


3. September 1658

In London stirbt der englische Staatsmann und Heerführer Oliver Cromwell . Mit seinen politischen und militärischen Erfolgen begründet er den Aufstieg Englands zur führenden See-, Kolonial- und Handelsmacht.


6. August 1660

In Madrid stirbt der spanische Maler Diego Rodriguez de Silva y Velázquez (1599-1660), einer der bedeutendsten Porträtmaler seiner Zeit.


10. März 1661

: Einen Tag nach dem Tod des Ersten Ministers Kardinal Mazarin übernimmt der 22-jährige französische

König Ludwig XIV.


18. März 1662

In Paris wird der erste Liniendienst mit Pferdekutschen aufgenommen


30. April 1662

Maria II ( engl. Mary II.), Königin von England und Schottland verstirbt.


19. August 1662

In Paris stirbt der französische Mathematiker, Physiker und Religionsphilosoph Blaise Pascal (1623-1662). Bereits mit 17 beschreibt er in seiner bedeutenden Abhandlung »Essai sur les coniques« über die Kegelschnitte den »Pascalschen Satz«. 1642 konstruiert er die erste Rechenmaschine mit Zehnerübertrag


10. August 1664

Der »Friede zu Vasvár« (Eisenburg) beendet den 1663 ausgebrochenen Krieg zwischen dem Osmanischen Reich und Österreich


9. März 1661

In Vincennes stirbt der französische Kardinal und Staatsmann Jules Mazarin geb. 1602


11. – 14. Juni 1666

Beginn der so genannten »Viertageschlacht« (auch: »Seeschlacht der vier Tage«) während des »Englisch-Niederländischen Krieges«. Sie endet mit schweren Verlusten der Engländer unter Admiral George Monk. Befehlshaber der Holländer ist der »Seeheld« Michael de Ruyter. Es ist eine der größten Schlachten der Seekriegsgeschichte, mit 7.000 Toten, über 3.000 Verwundeten und 23 verloren gegangenen Schiffen



2. – 7. September 1666

In London bricht ein Großfeuer aus. 13.200 Häuser und unzählige Kunstschätze werden vernichtet. 12 Menschen sterben in den Flammen. Durch das Feuer wird auch die Pestepedemie des Jahres 1665 endgültig beendet.


30. Januar 1667

Russland und Polen schließen Waffenstillstand im Kampf um die Ukraine


9. April 1667

Im Pariser Palais Royal eröffnet die Akademie für Malerei

und Bildhauerei erstmals eine Kunstausstellung.


27. April 1667

Der blinde und verarmte englische Dichter John Milton verkauft die Rechte an seinem Werk »Paradise Lost« für 10 £. In zwölf Gesängen wird darin der Fall des Menschengeschlechts beschrieben. Die Sprachgewalt beeinflusst nachhaltig die englische Romantik. John Milton gilt als Englands bedeutendster Dichter nach William Shakespeare.



12. Juni 1667

Der Leibarzt des französischen Königs Ludwig XIV.

nimmt an einem 15-jährigen Jungen die erste Bluttransfusion der Welt vor


2. August 1667

In Rom nimmt sich der italienische Barockbaumeister Borromini (Francesco Castelli, 1599-1667) das Leben. Zu seinen Werken gehören die Kirche San Carlo alle Quattro Fontane in Rom und die Universitätskirche Sant'Ivo della Sapienza in Rom.


2. Mai 1668

Der Aachener Friede schließt den Krieg Ludwigs XIV. gegen die spanischen Niederlande ab.


4. Oktober 1669

In Amsterdam stirbt der niederländische Maler und Grafiker Rembrandt (eigentlich Rembrandt Harmensz van Rijn, geb. 1606)



1672

In Paris erscheint die erste Fachzeitschrift für Juristen, das „ Journal d du Palais“


9. Juni 1672

Geburtstag von Peter I. ( Peter dem Großen ), Zar von Russland ( gest. 1725 )


9. Februar 1673

Uraufführung von Molières ( 1622-1673) Stück „Der eingebildete Kranke“ in Paris.



1674

Hamburg führt für den „ Schwanenvater“ eine Planstelle ein, ….die bis heute noch existiert


1674

Geburt von Matthis Buchinger, der ohne Arme und Beine 6 Musikinstrumente spielen konnte


1674

Geburt von Matthis Buchinger, der ohne Arme und Beine 6 Musikinstrumente spielen konnte


28. Juni 1675

In der Schlacht bei Fehrbellin schlägt Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg-Preußen die schwedischen Truppen.


10. August 1675

Der englische König Charles II. legt den Grundstein für die 1675 von ihm gegründete Sternwarte »Royal Greenwich Observatory« in Greenwich. Der Standort des Observatoriums markiert seit 1884 den Nullmeridian des internationalen Koordinatensystems


17. August 1676

In Renchen (Baden) stirbt der deutsche Schriftsteller Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen (Pseudonyme: German Schleifheim von Sulsfort, Samuel Greifensohn von Hirschfeld, um 1622-1676). Während des Dreißigjährigen Krieges gerät der Sohn eines protestantischen Gastwirts in die Gefangenschaft hessischer Soldaten und wird zum Soldatendienst gezwungen


30. November 1676

Durch die Verabschiedung der »Puncta der General Feur-Ordnungs-Cassa« durch die Bürgerschaft und den Rat der Stadt Hamburg erfolgt die Gründung der »Hamburger Feuerkasse«. Es ist das älteste Versicherungsunternehmen der Welt.


21. Februar 1677

Der niederländische Philosoph Baruch de Spinoza (Benedictus de Spinoza, geb. 1632, stirbt in Den Haag. Er gilt als der bedeutendste Denker des Rationalismus und des Pantheismus.


24. Januar 1678

In Wien verleiht Leopold I. (1640-1705), Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, das „Upstalsboomwappen“ als gemeinsames Wappen an die ostfriesischen Stände.


28. November 1680

In Rom stirbt einer der bedeutendsten Meister des Hochbarock, der italienische Baumeister, Bildhauer, Maler und Zeichner Gian Lorenzo Bernini (1598-1680). 1629 war er zum Bauleiter von Sankt Peter ernannt worden, ab 1656 hatte er mit der Gestaltung des Domplatzes begonnen und 1667 vollendet.


1681

Der letzte Dodo stirbt. Der Dodo oder auch die Dronte, seltener Doudo oder Dudu (Raphus cucullatus, „kapuzentragender Nachtvogel“) war ein etwa ein Meter großer, flugunfähigerVogel, der ausschließlich auf den Inseln Mauritius und Reunion im Imndischen Ozean vorkam. Der Dodo lebte von vergorenen Früchten und nistete auf dem Boden. Er ist das Wappentier von Mauritius.



4. März 1681

Der Quäker William Penn erhält von der britischen Regierung - gegen eine Schuldforderung seines Vaters, des Admirals Sir William Penn - einen großen Landstrich am Delaware, wo er die Kolonie Pennsylvania gründet. Die verfolgten Quäker sollen dort eine neue Heimat finden.



1687

Der französische Komponist und Dirigent Lully stirbt an einer Blutvergiftung, die er sich beim ekstatischen Dirigieren mit seinem Taktstock beim Durchbohren des Fußes selbst zugezogen hat.


26. September 1687

Venezianer beschießen Athen und zerstören den Parthenon, dem Tempel der Athene auf der Akropolis


14. Juli 1683

Ein großes türkisches Heer unter der Führung des Großwesirs Kara Mustafa

beginnt mit der Belagerung Wiens mit einem herr von 200.000 Mann


6. Oktober 1683

Die erste deutsche Siedlung „Germantown“ in Nordamerika entsteht


14. April 1684

Geburtstag von Katharina I. Russische Zarin


11. März 1685

Todestag von Max Augustin, Wiener Bänkelsänger, Sackpfeifer und Stehgreifdichter:

Oh Du lieber Augustin “, geb. 1643


21. März 1685

Johann Sebastian Bach, deutscher Komponist, Organist und Cembalist wird geboren, gest. 1750


11. Mai 1686

Der deutsche Ingenieur, Physiker und Bürgermeister in Magdeburg Otto von Guericke stirbt in Hamburg (Datum nach julian. Kalender). Er ist einer der Begründer der modernen Naturwissenschaften, erfand die Luftpumpe (um 1650) und das Manometer (1664). Berühmt wurden seine Experimente mit den „Magdeburger Halbkugeln“, die er (vermutlich) 1654 auf dem Reichstag zu Regensburg vorführte, sowie 1663 am Hofe des Großen Kurfürsten in Berlin.


2. September 1686

Unter dem Oberbefehl von Herzog Karl von Lothringen (1643-1690) erobern die Truppen von Kaiser Leopold I. (1640-1705) Buda (Ofen, Ungarn) am rechten Donauufer von den Osmanen zurück.


12. August 1687

Österreichs Sieg in der Schlacht von Mohacs beendet die Vorherrschaft der Osmanen in Ungarn und erobern Siebenbürgen zurück


1688

schwamm ein Narwal den Rhein bis Mannheim hinauf und wurde erschossen


9. Mai 1688

In Potsdam stirbt Friedrich Wilhelm, der Große Kurfürst (1620-1688), der Begründer des Absolutismus in Brandenburg-Preußen.


15. Februar 1689

Kriegserklärung des Heiligen Römischen Reiches an Frankreich, nachdem Ende 1688 französische Truppen über den Rhein in die Pfalz vorgedrungen sind, um Erbansprüche geltend zu machen.


17. April 1689

In Rom stirbt die ehemalige schwedische Königin Christina (Christine, 1626-1689), die Tochter Gustavs II. Adolf



12. September 1689

Zar Peter I. (Der Große) übernimmt im Alter von 17 Jahren die Regentschaft


23. Oktober 1689

Das englische Parlament bestätigt die „Bill of Rights“, die im Februar von Wihelm III. von Oranien

und seiner Frau Maria als Staatsgrundgesetz angenommen worden war


19. August 1691

Köprülü Fazil Mustafa (1637-1691), Großwesir des Osmanischen Reiches 1689-1691, fällt in der »Schlacht von Slankamen« (Szalankamen, nordwestlich von Belgrad)


29. Mai 1692

Engländer und Holländer vernichten in der Seeschlacht von La Hohue die französische Flotte


1694

zum Tode der Königin Maria II legten Rechtsanwälte schwarze Trauerroben an und tragen sie noch heute


10. April 1694

Es verstirbt Catharina Regina von Greiffenberg,

Freiherrin von Seyssenegg, österreichische Lyrikerin


14. April 1695

Jean de la Fontaine stirbt


1. Juni 1697

Sachsens Herrscher, August der Starke tritt zum katholischen Glauben über, um die polnische Krone zu erlangen.


27. Juni 1697

Kurfürst Friedrich August von Sachsen wird

als August der Starke König von Polen


20. September 1697

Der Pfälzische Erbfolgekrieg den Ludwig XIV. angezettelt hatte, endet mit der Festlegung der Rheingrenze zwischen Deutschland und Frankreich


16. Januar 1699

Der „Frieden von Karlowitz“ beendet nach 15 Jahren den „Großen Türkenkrieg“ (seit dem 14. Juli 1683) und führt zum Aufstieg Österreichs zur Großmacht.


18. Jahrhundert


..trugen moderne Menschen feine falsche Augenbrauen aus Mäusefell


..lebte eine Frau 116 Jahre lang, die sich nur mit Schmalz wusch


1. Januar 1700

Zar Peter I. (der Große, 1672-1725) ersetzt in Russland die byzantinische Zeitrechnung durch den Julianischen Kalender.


18. Januar 1701

Der brandenburgische Kurfürst und Herzog in Preußen, Friedrich III., krönt sich selbst zum König. Er nennt sich König Friedrich I. in Preußen.


23. Mai 1701

Der Schotte William Kidd (1645-1701), einer der berühmtesten Seeräuber aller Zeiten, wird auf den Zinnen des Londoner Tilbury Castle gehängt. Seine Leiche wird in Ketten und Eisenreifen gelegt und als grausame Warnung für andere Piraten weithin sichtbar aufgehängt. Ursprünglich im Auftrag des englischen Königs als Piratenjäger vor der Küste von Mosambik tätig, wurde er 1697 selbst zum Piraten, nachdem er im Streit seinen Kanonier William Moore erschlagen hatte.


1702

Erschien in England die „Daily Courant“ als erste Tageszeitung


8. März 1702

König Wilhelm III. von England stirbt, Nachfolgerin wird Anne, Schwester der Königin Mary II.


1703

Gründete der spätere Zar Peter I. ( Peter der Große ) St. Petersburg



27. Mai 1703

Der russische Zar Peter I. (der Große) gründet an der Newa-Mündung die Stadt St. Petersburg (nach dem damals in Russland gültigen julianischen Kalender). Nach seinen Plänen wird im sumpfigen Gelände der Newa-Mündung mit dem Bau der Peter- und Pauls-Festung begonnen. 1712 wird St. Petersburg Hauptstadt Russlands.


8. August 1703

In Wien erscheint mit der „Wiennerische Diarium“ die älteste noch heute erscheinende Tageszeitung der Welt

( heute: Wiener Zeitung)


14. August 1704

Die »Schlacht bei Höchstädt« (engl. »Battle of Blenheim«) gilt als eine der entscheidenden Schlachten während des »Spanischen Erbfolgekriegs« (1701-1714)


25. Dezember 1705

Nach einem gescheiterten Angriff auf München im Rahmen des »Oberländer Bauernaufstandes« gegen die österreichische Besatzung werden in der so genannten »Sendlinger Mordweihnacht« 1031 Bauern von kaiserlichen Truppen getötet, obwohl sie ihre Waffen niedergelegt und um Gnade gebeten haben. Der Aufstand bricht zusammen.


17. Januar 1706

Benjamin Franklin wird geboren


23. Mai 1706

In der »Schlacht von Ramillies« (Belgien, bei Namur) besiegt eine englisch-niederländische Armee unter der Führung von Herzog von Marlborough (1650-1722) und Prinz Eugen von Savoyen (1663-1736) die Franzosen und Bayern, die daraufhin die spanischen Niederlanden verlassen müssen.


24. September 1706

Im „Frieden von Altranstädt“ zwischen Schweden und Sachsen verzichtet August II. der Starke, Kurfürst von Sachsen und Wahlkönig von Polen, zugunsten von Stanislaus Leszczynski auf die polnische Krone.


30. März 1707

In Paris stirbt der französische Marschall, Festungsbaumeister und Generalinspekteur des französischen Festungswesens seit 1678, Sébastian le Preste de Vauban (1663-1707).


14. April 1707

Leonhard Euler, Mathematiker, wird geboren


29. April 1707

Der Staatenbund zwischen Schottland und England nennt sich ab sofort Groß Britannien


9. Mai 1707

Dietrich Buxtehude, deutscher Komponist, verstirbt ( geb. 1637 )


17. Oktober 1707

JohannSebastian Bach heiratet seine Cousine Maria Barbara Bach


1709

In der 1-tägigen Schlacht von Oudenaarde fallen mehr britische Soldaten als in El Alamein


legte der Chinese Chen Lai-chang den Grundstein für die Stadt Taipeh, dem damaligen Manka


8. August 1709

Der brasilianische Jesuitenpfarrer Bartolomeu Lourenço de Gusmão (1685-1724) führt dem portugiesischem König Johann V. in dessen Palast in Lissabon den Aufstieg eines papierbespannten Heißluftballons vor


11. April 1713

Der „Frieden von Utrecht“ beendet den „Spanischen Erbfolgekrieg“ zwischen Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden (Generalstaaten), Brandenburg-Preußen, Portugal und Savoyen.


1. August 1714

Kurfürst Ludwig von Hannover wird als

Georg I. König von Großbritannien und Irland


1. September 1715

Der französische König Ludwig XIV., der „Sonnenkönig“ stirbt in Versailles.


5. August 1716

In der Schlacht bei Petrovaradin erringt das österreichische Heer unter Prinz Eugen den entscheidenden Sieg gegen die Osmanen


5. Januar 1717

Die Lehenspflicht für Adelige wird von dem preußischen König Friedrich Wilhelm I. (1688-1740) aufgehoben. Dafür führt er die Ablösezahlung ein.


1717

Im Londoner Theater Royal wird erstmals ein Ballett aufgeführt, und zwar „The Loves of Mars and Venus“

von John Weaver.


29. Mai 1717

Das Spanische Vizekönigreich wird im Südamerikanischen Neugranada gegründet


15. – 24. Juni 1717

Mit dem Zusammenschluss von vier Londoner Bauhütten entsteht die erste Großloge der Freimaurergeschichte


28. September 1717

In Preußen wird die allgemeine Schulpflicht für 5 bis 12–jährige Kinder eingeführt


24. Dezember 1717

Bei der so genannten » Weihnachtsflut« in der Nacht vom24. auf den 25. Dezember 1717 ertrinken über 12.000 Menschen. Es ist die gewaltigste bisher bekannte Sturmflut, die schwere Schäden an den Deichen und auf den friesischen Inseln Juist, Baltrum, Langeoog und Spiekeroog verursacht.


22. November 1718

Der englische Pirat Blackbeard (Edward Teach, um 1680-1718) stirbt bei dem Versuch, Schiffe der Royal Navy zu entern. Er gerät in den Hinterhalt des Leutnants Robert Maynard, dem Kapitän der HMS Pearl, und wird von 5 Pistolenkugeln getroffen. Seine Leiche wird enthauptet, sein Kopf am Bugausleger von Maynards Schiff befestigt. Blackbeard gilt als einer der berühmtesten englischen Piraten des karibischen Meeres.


23. Februar 1719

Kaiser Karl IV. erhebt die Grafschaft Vaduz und die Herrschaft Schellenberg zum reichsmittelbaren Fürstentum Liechtenstein.


5.April 1722

Der niederländische Seefahrer Jakob Roggeveen entdeckt an einem Ostersonntag die danach benannte „Osterinsel“


6. April 1722

Peter I., der Große, Kaiser von Russland, erlässt eine Verordnung zur Besteuerung von Bärten - wer seinen Bart nicht abrasiert, muss eine Bartsteuer von 50 Rubel zahlen. Peter I. reformiert den russischen Staat nach westlichem Vorbild. Er fördert Gobelin- und Tuchmanufakturen, Schiff- und Hafenbau, und holt ausländische Handwerker, Kaufleute und Offiziere nach Moskau.


26. März 1723

Die Johannespassion von Johann Sebastian Bach

wird in der Thomas Kirche in Leipzig uraufgeführt


22. April 1724

Geburtstag von Immanuel Kant

( deutscher Philosoph der Neuzeit ); gest. 1804


8. Februar 1725

Der russische Zar Peter I., der Große (1672-1725), stirbt in Sankt Petersburg.


31. März 1727

In Kensington (heute zu London) stirbt der englische Physiker, Mathematiker und Astronom Isaac Newton, eines der größten wissenschaftlichen Genies aller Zeiten und Begründer der klassischen theoretischen Physik.


13. August 1727

Ludwig Graf von Zinzendorf stifte die Herrnhuter Brüdergemeinde


2. Mai 1729

Katharina II., genannt Katharina die Große, Zarin des russischen Reiches, Herzogin von Schleswig-Holstein wird geboren ( gest. 1796 )


26. April 1731

Der englische Schriftsteller und Geheimagent Daniel Defoe verstirbt ( * 1660 )


31. März 1732

Geburtstag von Joseph Haydn, gest. 1809 ( Österreichischer Komponist )


8. April 1735

Der ungarische Freiheitskämpfer Ferenc Rákóczi II. stirbt im türkischen Exil. Während der »Kuruzzenkriege« (1703-1711) steht der Siebenbürger Fürst an der Spitze des längsten und erfolgreichsten Aufstandes gegen die Herrschaft der Habsburger.


1736

Theodor Freiherr von Neuhof wird mit türkischer Hilfe

erster und einziger König von Korsika bis 1738


12. Februar 1736

Maria Theresia, Erzherzogin von Österreich, heiratet Franz Stephan von Lothringen (28).


17. September 1737

In Göttingen wird mit der „Georgia Augusta“ die erste deutsche Universität mit Forschungs- und Lehrfreiheit gegründet


4. Februar 1738

Hinrichtung des Juden Joseph Süß-Oppenheimer, dem Berater und Financier des Herzogs von Würtemberg. Sein Leben dient später einem nationalsozialistischem Propagandafilm als Vorbild.


1740

wurde in Frankreich eine Kuh der Zauberei für schuldig befunden und gehenkt


30. Mai 1740

In Potsdam stirbt der »Soldatenkönig« Friedrich Wilhelm I., Kurfürst in Brandenburg und König in Preußen 1713-1740. Berühmt wurde sein Garderegiment mit den »Langen Kerls«, die mindestens 1,88 Meter groß sein mussten.


30. Mai 1740

Friedrich II., später Friedrich der Große oder „Alter Fritz“ genannt, wird König von Preußen



20. Oktober 1740

Erzherzogin Maria-Thersia von Österreich und Königin von Böhmen und Ungarn besteigt den Thron in Wien, wodurch der Erbfolgekrieg ausgelöst wird


28. Mai 1742

In London wird das erste Hallenschwimmbad der Welt eröffnet


1744

In Kopenhagen wird die erste Bibelausgabe in der Sprache der Inuik gedruckt


3. Juni 1745

In der »Schlacht bei Hohenfriedeberg« während des »Zweiten Schlesischen Krieges« (1744-1745) besiegt das Heer des preußischen Königs Friedrich II. (1712-1786) die zahlenmäßig stark überlegenen Truppen Österreichs und Sachsens.


30. März 1747

Franciscode Goya, spanischer Maler & Grafiker wird geboren


31. Januar 1747

Im London wird die erste Klinik für Haut- und Geschlechtskrankheiten eröffnen


1749

..entwickelte ein Portugiese die erste Zeichensprache für Taubstumme


28. August 1749

Der deutsche Schriftsteller, Dichter, Staatsmann und Naturwissenschaftler Jpohan Wolfgang von Goethe wird in Frankfurt am Main geboren. Er gilt als der bedeutendste und einflussreichste deutsche Dichter aller Zeiten.


1. Mai 1752

Benjamin Franklin erfindet den Blitzableiter


2. September 1752

In England wird der schon auf dem europäischen Kontinent gebräuchliche Gregorianische Kalender eingeführt


7. Juni 1753

Das „British Museum“ in London wird auf Parlamentbeschluss aus einer Sammlung des

Sir Hans Sloane gegründet


31. Oktober 1754

In nerw York wird das „Kings Collage“, die spätere „Coliumbia University“ gegründet


11. April 1755

James Parkinson ( gest. 1824 ), britischer Mediziner, wird geboren


15. April 1755

In England erscheint das erste umfangreiche englische Wörterbuch »The Dictionary of the English Language«


16. Januar 1756

Preußen und Großbritannien schließen die „Westminsterkonvention“. Damit verpflichten sie sich zur Abwehr jeder fremden Einmischung in Deutschland.


24. März 1756

Der preußische König Friedrich II. (der Große, 1712-1786) ordnet in seiner »Circular-Ordre« den Anbau von Kartoffeln an, um die Ernährung der Bevölkerung sicherzustellen.


29. August 1756

Friedrich der Große beginnt seinen Feldzug gegen das mit Österreich befreundete Sachsen und löst damit den 7-jährigen Krieg aus



1757

gelingt es den Mandschu-Kaisern die dsungarische Reiche der Westmongolen zu vernichten


9. Januar 1757

Der französische Schriftsteller und Philosoph der Aufklärung Bernard Le Bovier de Fontenelle (1657-1757) stirbt im Alter von 99 Jahren in Paris.


2. Februar 1757

Russland und Österreich schließen im Siebenjährigen Krieg ein Offensivbündnis gegen Preußen.



23. Juni 1757

Mit Hilfe indischer Truppen besiegt der britische General Robert Clive in der „Schlacht bei Plassey“ die französisch-bengalische Armee und vereitelt dadurch die Kolonialausdehnung Frankreichs auf dem Subkontinent.


6. Mai 1757

Im 7-jähringen Krieg marschieren die Truppen Friedrichs des Großen in Böhmen ein


18. Juni 1757

Österreich siegt im 7-jährigen Krieg in der Schlacht von Kolin über Preußen



14. April 1759

Der spätere Komponist Georg Friedrich Händel wird geboren


8. September 1760

Britische Truppen erobern Montreal und kontrollieren damit das französische Kanada


5. Mai 1762

Russland und Preußen schließen den Frieden von St. Petersburg


22. Mai 1762

Schweden und Mecklenburg gehen in Hamburg einen Sonderfrieden mit Preußen ein


15. Juni 1762

Österreich führt als erster mitteleuropäischer Staat Papiergeld ein


19. Juni 1762

Preußen und Russland schließen ein Bündnis, dass jedoch später von der neuen

Zarin Katharina der Großen, wieder gelöst wird.


28. Juni 1762

Der Russische Zar Peter III. wird durch eine von seiner

Frau Katharina geführte Verschwörung gestürzt


9. Juli 1762

Katharina I., die Große, lässt ihren Mann, Zar Peter III., entmachten und ich selbst zur russischen Zarin ausrufen.


17. Juli 1762

Zar Peter II. wird unter nie geklärten

Umständen ermordet


10. Februar 1763

Friede von Paris“ - das Ende des Siebenjährigen Krieges (1756-1763) zwischen Großbritannien und Portugal sowie Frankreich und Spanien. Großbritannien erhält von Frankreich große Gebiete Nordamerikas sowie Kanada und von Spanien Florida.


15. Februar 1763

Mit dem „Frieden von Hubertusburg“ endet der „Siebenjährige Krieg“ zwischen Preußen, Sachsen und Österreich. Durch den Besitz Schlesiens wird Preußen europäische Großmacht.


1764

Wüstete ein Sturm in Groß Britannien, der über 8 000 Menschen getötet haben soll


15. April 1764

In Versailles stirbt Madame de Pompadour, die Mätresse des französischen Königs Ludwigs XV.


25. November 1764

Stanislaus II. August, ein ehemaliger Liebhaber von Zarin Katharina II. (der Großen, 1729-1796), wird auf Betreiben der Zarin am 7. September 1764 zum König von Polen gewählt und in Warschau gekrönt. Er ist der letzte König Polens.


15. Mai 1768

Frankreich erwirbt Korsika von Genua


3. Juni 1769

James Cook beobachtet von Tahiti aus den Durchgang der Venus vor der Sonne. Damit kann die Entfernung zwischen Erde und Sonne genauer bestimmt werden.


2. August 1769

Spanier entdecken den Fluss „El Rio de Nuestra Senora la Reina de los Angelos“,

an dem Los Angelos gegründet wird


5. – 7. Juli 1770

In der »Seeschlacht bei Cesme« (Westanatolien) in der Nähe der Insel Chios wird die osmanische Flotte von der russischen Flotte unter Generaladmiral Graf Alexei Orlow vernichtend geschlagen


23. August 1770

Der im Auftrag der britischen Admiralität die Südsee bereisende Kapitän James Cook (1728-1779) erreicht die Südostküste Australiens und nimmt das Land, das er »New South Wales« («»Neusüdwales«) nennt, für die britische Krone in Besitz. Es ist die erste britische Kolonie in Australien.


2. Mai 1772

Friedrich Arnold Brockhaus, deutscher Verleger, wird geboren ( gest. 1823 )


5. August 1772

In St. Petersburg unterzeichnen Preußen, Österreich und Russland den Vertrag zur ersten Teilung Polens, das auf etwa ein Drittel seines Landes verzichten muss


19. August 1772

In einem unblutigen Putsch beseitigt der schwedische König Gustaf III. die Ständeherrschaft und beseitig damit die so genannte Freiheitszeit in Schweden


15. Mai 1773

Geburtstag von Fürst von Metternicht


25. Januar 1774

Eröffnung des „Grand Hotel“ im Londoner Covent Garden. Es ist das erste Hotel der Welt


12. April 1774

Goethes erstes Schauspiel „Götz von Berlichingen“ wird in Berlin uraufgeführt


17. April 1775

Beginn des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges (1775-1783) mit dem Gefecht bei Lexington in Massachusetts. Die amerikanischen Rebellen bleiben erfolgreich


31. Dezember 1775

In der »Schlacht bei Québec« während der »Amerikanischen Revolution« (1775-1783) scheitern die Amerikaner an der Einnahme der Stadt Québec. 1776 müssen sie sich aus Kanada endgültig zurückziehen


2. Januar 1776

Abschaffung der Folter in den Österreichischen Erblanden unter Maria Theresia (1717-1780).


10. Januar 1776

Der in Amerika lebende britische Publizist Thomas Paine fordert mit 500.000 Exemplaren seiner Flugschrift „Common sense“ die Unabhängigkeit Nordamerikas von Großbritannien und die Neue Welt als einzigen Zufluchtsort für die politisch und religiös verfolgten Menschen Europas bezeichnet.


15. Januar 1776

Für 450.000 Taler verpflichtet sich der Landgraf von Hessen-Kassel, Friedrich II., dem britischen König Georg III. bis zu 17.000 Söldner im Kampf gegen Rebellen in den britischen Kolonien Nordamerikas zur Verfügung zu stellen.


4. Juli 1776

Zwölf englische Kolonien erklären an der Ostküste Amerikas in der von Thomas Jefferson verfassten

Declaration of Independence“ ihre Unabhängigkeit von Großbritannien. Das ist die Geburtsstunde der Vereinigten Staaten von Amerika


1777

Starb die letzte Person, die „Altkornisch“ als Muttersprache sprach.

Altkornisch ist die keltische Urform der Sprache von Cornwall


17. Oktober 1777

Sieg der Amerikaner über die Briten bei Saratoga


14. Juni 1777

Das Sternenbanner wird von den abtrünnigen Kolonien auf den 2. Kontinentalkongress in Philadelphia offiziell zur Flagge der Vereinigten Staaten von Amerika erklärt


30. Mai 1778

In Paris stirbt der französische Schriftsteller und Philosoph Voltaire (François-Marie Arouet, 1694-1778), eine der einflussreichsten Persönlichkeiten des 18. Jahrhunderts und einer der Wegbereiter der Französischen Revolution.


2. Juli 1778

In Ermenonville bei Senlis stirbt der französisch-schweizerische Philiosoph und Schriftsteller Jean-Jacques Rousseau (1712-1778), einer der größten und einflussreichsten Denker des 18. Jahrhunderts.


11. Januar 1780

Die erste Ausgabe der „Zürcher Zeitung“; früher seit 1821 „Neue Zürcher Zeitung“


29. November 1780

In Wien stirbt Maria Theresia (1717-1780), Erzherzogin von Österreich seit 1740, Königin von Ungarn seit 1741, Königin von Böhmen seit 1743


13. März 1781

Der deutsch-englische Astronom und Musiker Friedrich Wilhelm Herschel (1738-1822) entdeckt den Planeten Uranus.


4. September 1781

In Kalifornien folgen elf Familien der Aufforderung des spanischen Gouverneurs Felipe de Neve und ziehen von der Missionsstation San Gabriel nach Südwesten. An einem Flussufer gründen sie das Dorf »El Pueblo de Nuestra Senora la Reina de Los Angeles de Porciuncula«. 1846 wird die »Stadt der Engel« unabhängig, 1850 erhält sie das Stadtrecht. Los Angeles ist mit heute 3,9 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt (nach New York) der Vereinigten Staaten von Amerika.


19. Oktober 1781

Der Sieg der verbündeten US-amerikanischen und französischen Landstreitkräfte über die Armee des britischen Generals Charles Cornwallis (1762-1805) bei Yorktown beendet die seit 1775 ausgebrochenen Kämpfe des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges


13. Januar 1782

Das Sturm-und-Drang-Schauspiel „Die Räuber“ wird als erstes Stück von Friedrich Schiller (1759-1805) im Nationaltheater in Mannheim uraufgeführt.


15. Februar 1782

In Braunschweig stirbt der deutsche Schriftsteller und Kritiker Gotthold Ephraim Lessing ( geb. 1729), eine der herausragenden Persönlichkeiten der Aufklärung.


16. Juli 1782

Uraufführung der Oper „Die Entführung aus dem Serail“ in Wien unter Leitung von Wolfgang Amadeus Mozart



4. August 1782

In Wien findet die Hochzeit von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) und Constanze Weber (1762-1842) statt, der Kusine von Carl Maria von Weber (1786-1826). Das Paar hat 6 gemeinsame Kinder, von denen allerdings nur zwei, Carl Thomas (1784-1858) und Franz Xaver Wolfgang (1791-1844), das Kindesalter überleben.


14. April 1783

Lessings Drama „Nathan der Weise“ wird in Berlin uraufgeführt


5. Juni 1783

Die Brüder Michel Joseph (1740-1810) und Ètienne Jacques (1745-1799) de Montgolfier lassen in Annonay bei Lyon einen Heißluftballon steigen. Er besteht aus Leinwand und Papier und hat einen Durchmesser von 12 Meter; die Hitze wird durch ein Strohfeuer erzeugt. Der Ballon erreicht vermutlich eine Höhe von 1.830 Metern. Er fliegt zehn Minuten lang, bevor er in etwa zwei Kilometer Entfernung niedergeht


27. August 1783

Der französische Physiker Jacques Alexandre César Charles (1746-1823) lässt auf dem Pariser Marsfeld den (von ihm gebauten) ersten mit Wasserstoff gefüllten Ballon aufsteigen. Der Ballon geht im 22 Kilometer entfernten Dorf Gonesse nieder, wo »das Ungetüm« von den verschreckten Bauern mit Dreschflegeln und Forken zerstört wird


3. September 1783

Der »Friede von Paris« zwischen Großbritannien und seinen ehemaligen 13 nordamerikanischen Kolonien beendet den »Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg«. Großbritannien erkennt die Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten von Amerika an. In Versailles erfolgt am gleichen Tag der Abschluss von Verträgen, in denen Großbritannien Florida und Menorca an Spanien abtritt, und Tobago und das Senegalgebiet an Spanien fallen. Gribaltar dagegen bleibt britisch.


30. September 1784

In der „Berlinischen Monatszeitschrift“ erscheint unter dem Titel: „Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?“



7. Januar 1785

Erste Überquerung des Ärmelkanals mit einem bemannten Ballon durch den Franzosen Jean-Pierre Blanchard und den Amerikaner John Jeffries


22. März 1785

Geburtstag von Adam Sedgwick, englischer Professor und Mitbegründer der modernen Geologie


4.April 1785

Bettina von Armheim ( Schriftstellerin ) wird geboren


23. Februar 1786

Geburtstag von Wilhelm Grimm ( Sprachwissenschaftler und Märchensammler )


1. Mai 1786

Wolfgang Amadeus Mozarts „ Hochzeit des Figaros“ wird in Wien uraufgeführt


17. August 1786

In Sanssouci (Potsdam) stirbt der preußische König Friedrich II. ( Der Große ) geb. 1712


11. Januar 1787

Der deutsche Musiker und Astronom Sir Wilhelm Herschel entdeckt die Uranusmonde Oberon und Titania.


6. Februar 1787

Der US-Gesandte in Paris, Benjamin Franklin, erreicht nach Verhandlungen mit Außenminister Charles Gravier, Conte de Vergennes den Abschluss eines Handels- und Freundschaftsvertrages.


25. Mai 1787

Unter dem Vorsitz von George Washington tritt in Philadelphia der amerikanische Verfassungskonvent zusammen, der am 17. September die Verfassung der Vereinigten Staaten verabschiedet


26. August 1787

In Hamburg wird Friedrich Schillers Oper „Don Carlos“ uraufgeführt


17. September 1787

In Philadelphia wird die amerikanische Verfassung wird vom Nationalkonvent angenommen


29. Oktober 1787

Die Oper „Don Giovanni“ von Wolfgang Amadeus Mozart wird in Prag uraufgeführt


23. Dezember 1787

Nach mehrmaligen Versuchen sticht die MS „ Bounty“ in See


10. März 1788

Joseph Karl Benedikt von Eichendorff bedeutender Lyriker und Prosaautor der deutschen Romantik. wird geboren, verstorben 1857


25. Oktober 1788

Die „Bounty“ erreicht Tahiti und geht in der Matavi-Bucht vor Anker</